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Reginenhaus Hamm gewinnt Altenheim Hauswirtschafts-Preis 2024
Die Abläufe optimieren und die Effizienz steigern: Das Reginenhaus Hamm Pflege + Wohnen hat mit seinem Projekt den Altenheim Hauswirtschafts-Preis 2024 gewonnen.
Das Reginenhaus Hamm Pflege + Wohnen im Verbund katholischer Altenhilfe Paderborn wurde für sein Projekt „Effizient und ergonomisch verpflegen“ mit dem Altenheim Hauswirtschafts-Preis 2024 ausgezeichnet. Auf dem Altenheim Managementkongress in Köln wurde die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung übergeben.
Ziel des Projekts ist es, den Energie- und Wasserverbrauch zu senken, Müll zu reduzieren und durch optimierte Arbeitsabläufe die Effizienz in der Küche zu steigern. Darius Reichel, Leiter der Hauswirtschaft und Koch, freut sich über den Erfolg: „Ein besonderer Dank gilt meinem wunderbaren Team der Hauswirtschaft. Ohne die gemeinsame Zusammenarbeit und den Einsatz wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Dieser Preis ist nicht nur eine Anerkennung unserer Arbeit, sondern auch ein Beweis dafür, dass wir gemeinsam Großes erreichen können.“
Nachhaltigkeit im Fokus
Das Projekt umfasst eine Vielzahl nachhaltiger Maßnahmen. So hat die Einrichtung Mehrwegverpackungen sowie biologisch abbaubare Einwegprodukte aus Materialien wie Pappe, Zuckerrohr und Palmblättern eingeführt. Zudem werden Lebensmittel bewusster und regional eingekauft. Ein angepasster Speiseplan reduziert den Fleischkonsum zugunsten von Vollkornprodukten.
Besonders die Optimierung der Kochtechnik stand im Mittelpunkt des Projekts. Das Team achtet darauf, den Garraum möglichst effizient zu nutzen, um Energie zu sparen. Zusätzlich wurden Bewegungsmelder in den Lagerräumen installiert und der Betrieb von Küchengeräten zeitlich optimiert. Diese Maßnahmen führten zu einer Reduzierung der Energiekosten um rund 20 Prozent.
Vorbild für die Branche
Steve Schrader, Chefredakteur des Fachmagazins Altenheim, lobte das Projekt: Es sei „ein Paradebeispiel dafür, wie durch gezielte Maßnahmen in der Hauswirtschaft sowohl ökologische als auch ökonomische Ziele erreicht werden können.“ Auch Michael Arendes, Marketing-Manager beim Preissponsor Miele, zeigte sich beeindruckt: „Der Bereich Hauswirtschaft hat in dieser Einrichtung einen erkennbar sehr hohen und vielfältigen Stellenwert […].“
Martina Schäfer von der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft, Mitglied der Jury, hob die Bedeutung des Projekts für die gesamte Branche hervor. Es zeige, dass nachhaltiges Wirtschaften und hohe Qualität Hand in Hand gehen können: „Es wäre ein Wunsch, dass solche Projekte Schule machen würden und anderen Einrichtungen die notwendigen Inspirationen gibt.“
Blick in die Zukunft
Darius Reichel und sein Team wollen die gewonnenen Erkenntnisse weiter nutzen und ihre Arbeitsabläufe kontinuierlich verbessern. Das Preisgeld von 3.000 Euro soll in einen Nutzgarten mit Hochbeeten, Obststräuchern und Bäumen investiert werden. „Die Selbstversorgung unterstützt unsere Ziele und wir können unsere Bewohnerinnen und Bewohner dabei sehr gut einbeziehen“, erklärt Reichel.
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