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Gegen die Personalknappheit: Kursana setzt auf Pflege-Ausbildung im eigenen Haus

Qualifiziertes Pflegepersonal gewinnen und langfristig binden: Dazu setzt Kursana verstärkt auf die Ausbildung im eigenen Haus.

Junge Frau als Pflegekraft im Flur eines Krankenhauses
Foto: AdobeStock_Pixel-Shot Kursana bildet selbst aus und geht damit aktiv gegen die Personalknappheit in der Pflege vor. (Symbolbild)

Trotz branchenweit rückläufiger Ausbildungszahlen erreicht Kursana laut Pressemitteilung eine hohe Ausbildungsquote von 10 Prozent. Insgesamt 499 angehende Pflegekräfte, davon 380 Fachkräfte und 119 Hilfskräfte, bildet Kursana nach eigenen Angaben aktuell aus, darunter 100 Menschen im Rahmen einer Umschulung oder eines Quereinstiegs. Auf diese Weise steuere der private Betreiber von Pflegeeinrichtungen für Senioren mit seinen bundesweit 100 Häusern der Personalknappheit aktiv entgegen.

“Unser Nachwuchs von heute sichert unsere Fachkräfte von morgen”, sagt Jörg Braesecke, Vorsitzender der Kursana-Geschäftsführung. “Junge Menschen wie auch Quereinsteiger sind von Anfang an produktiv. Sie bringen frische Ideen mit ein, machen uns leistungsfähiger, vielfältiger und innovativer. Diese hohe Attraktivität wird überall sichtbar und kommt den uns anvertrauten älteren Menschen direkt zugute.”

Je nach Bundesland sei der Ausbildungsstart in den einzelnen Häusern unterschiedlich, auch abhängig von der berufsbegleitenden Schule. “Uns vor Ort anzusprechen, lohnt sich immer”, sagt Sven Maximilian Seib, Direktor des Kursana Domizils Hösbach. “Wir benötigen ständig mehr Personal. Wer die Ausbildung erfolgreich beendet, den übernehmen wir garantiert in ein festes Arbeitsverhältnis. Auch ein Schnupperpraktikum bei uns jederzeit möglich.”

Freuen können sich die Auszubildenden, wenn sie ausgelernt sind, über steigende Löhne. Diese sind in der Altenpflege im Vergleich zum vergangenem Jahr um durchschnittlich zwei Prozent gestiegen.