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Cureus startet Bau von Vitanas-Pflegeheim bei Berlin

Im brandenburgischen Dahlwitz-Hoppegarten beginnt der Pflegeimmobilien-Spezialist Cureus mit dem Bau eines Senioren Centrums mit 137 Pflegeplätzen. Betreiber des Neubaus wird die Vitanas Gruppe, die damit ihren dritten Standort in Brandenburg eröffnet. Fertigstellung und Übergabe sind nach Unternehmensangaben für Ende 2027 geplant.

Das geplante Vitanas Senioren Centrum Dahlwitz-Hoppegarten in Brandenburg. Visualisierung: imagineering3d, Christina Tölle

Wie Cureus mitteilt, entsteht das Gebäude am Hönower Weg 5 im Ortsteil Neu-Birkenstein am östlichen Stadtrand von Berlin. Cureus tritt selbst als Generalunternehmen auf. Auf dem rund 6.250 Quadratmeter großen Grundstück soll ein H-förmiger Baukörper mit rund 7.100 Quadratmetern Bruttogrundfläche auf drei Vollgeschossen errichtet werden. Die Erdarbeiten und die Bodenplatte stehen am Anfang, ab Mitte Juli soll das Gebäude in die Höhe wachsen.

137 Einzelzimmer und fünf Wohngruppen

Vorgesehen sind 137 Einzelzimmer für stationäre Voll-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege, davon 64 rollstuhlgerecht. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden laut Mitteilung in fünf eigenständigen Wohngruppen mit jeweils eigenem Aufenthaltsraum, Wohnküche und Terrasse oder Balkon untergebracht. Friseur, Restaurant, Pflegebäder, Wäscherei, Kamin-Lounge mit Bibliothek und Therapieraum ergänzen das Angebot.

Dritter Vitanas-Standort in Brandenburg

„Mit dem neuen Senioren Centrum in Dahlwitz-Hoppegarten erweitern wir unser Engagement in Brandenburg um einen dritten Standort – neben Potsdam und Neuruppin“, erklärt Marcel Trümpelmann, Geschäftsführer der Vitanas Gruppe. Es entstünden nach seinen Angaben mehr als 80 neue Stellen in Pflege, Verwaltung, Hauswirtschaft und Technik. Vitanas betreibt nach eigenen Angaben bundesweit 43 Einrichtungen mit rund 5.000 Mitarbeitenden; drei weitere Projekte befinden sich im Bau, zwei in der Planungsphase.

Bauweise nach KfW-Effizienzstandard 55

Der Neubau wird laut Cureus barrierefrei und nach den Anforderungen des KfW-KNN-WG-55-Programms errichtet. Die Beheizung erfolgt über eine Wärmepumpe, eine Solaranlage auf dem Mansarddach soll Strom erzeugen. Auf dem Gelände entstehen 28 Pkw-Stellplätze mit Infrastruktur für E-Mobilität sowie Fahrradstellplätze. Projektleiter Helge Feuereiß kündigt an: „Wir werden hier in nur kurzer Bauzeit bis zum Jahresende 2027 einen modernen Neubau für stationäre Pflege errichten, der sich harmonisch in die umliegende Bebauung einfügt.“