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Stiftung Liebenau setzt auf flexible Teams
Die Stiftung Liebenau hat mit sogenannten Flexteams ein neues Arbeitszeitmodell in der Pflege eingeführt. Mitarbeitende können selbst bestimmen, wann und in welchen Einrichtungen sie arbeiten. Ziel ist mehr Planbarkeit für die Mitarbeitenden im Flexteam und mehr Stabilität bei den Dienstplänen.
Mit dem Aufbau von Flexteams will die Stiftung Liebenau dem Fachkräftemangel in der Pflege begegnen und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen verbessern. Die Mitarbeitenden wählen selbst, in welchen Einrichtungen und Zeitfenstern sie eingesetzt werden möchten. Dadurch sollen sie Beruf und Privatleben besser vereinbaren können. Derzeit arbeiten rund 20 Fachkräfte in 25 Pflegeeinrichtungen im Raum Bodensee-Oberschwaben bis Sigmaringen nach diesem Modell.
„Das Flexteam ist das Beste, das mir passieren konnte“, sagt Silke Hauke, eine erfahrene Sozialbetreuerin, die durch das neue Modell wieder Freude an ihrem Beruf gefunden hat. Auch für die Stammteams bringt das Konzept Vorteile: Krankheits- und urlaubsbedingte Ausfälle können besser abgefedert werden, ohne dass Mitarbeitende aus dem Urlaub zurückgeholt oder Dienste getauscht werden müssen.
Das Flexbüro koordiniert die Einsätze und sorgt dafür, dass die Flexteam-Mitglieder nur innerhalb vorher vereinbarter Zeitfenster arbeiten. Viele von ihnen sind Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, etwa nach der Elternzeit. Die Stiftung Liebenau plant, das Angebot weiter auszubauen, um künftig noch vorausschauender planen zu können.
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