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Sonderbeauftragter spricht sich für Reform der Integrationskurse aus
Der Sonderbeauftragte der Bundesregierung für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten spricht sich für eine Reform der Integrationskurse aus. Sie sollen stärker an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes ausgerichtet werden.
„Die Integrationskurse wurden vor 20 Jahren entworfen, als man Integration und Arbeitsmarkt noch nicht so stark zusammen gedacht hat“, sagte Daniel Terzenbach der „Augsburger Allgemeinen“ vom 13. November. „Wir sollten die Kurse stärker an den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts ausrichten“, erklärte er.
Der 44-Jährige ist im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA) für die Regionen zuständig und wurde vor einem Jahr zum Sonderbeauftragten der Bundesregierung für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten ernannt. In wenigen Wochen will er den Abschlussbericht zum „Jobturbo“ veröffentlichen. Im Rahmen des „Jobturbo“ vermitteln Jobcenter Geflüchtete im Anschluss an die Integrationskurse möglichst schnell in Jobs. Qualifizierungen und weitere Sprachkurse sollen berufsbegleitend stattfinden.
Terzenbach sagte, der deutsche Arbeits- und Ausbildungsmarkt sei für Menschen aus fremden Kulturkreisen erklärungsbedürftig. Oft dauere es Jahre, bis eine Berufsqualifikation anerkannt sei. In Deutschland gebe es Hunderte verschiedene Prozesse, teils auf kommunaler Ebene.
Passend dazu: Ab Sommer 2025 soll es in Bayern für alle im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse schnellere Anerkennungsverfahren geben.
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