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GKV-Spitzenverband: Weniger Plätze in Pflegeheimen
Der GKV-Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung äußert sich besorgt über einen Rückgang bei der Zahl der Plätze in Pflegeheimen.
Gründe seien der Personalmangel und das dadurch gestiegene unternehmerische Risiko, sagte der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Gernot Kiefer, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Innerhalb eines Jahres stünden zwei Prozent weniger Plätze zur Verfügung.
Die Pflegeheim-Betreiber bräuchten inzwischen rund 210 Tage, um eine Stelle mit einer Fachkraft neu zu besetzen. „Und Personalmangel in der Pflege führt direkt zu weniger Pflege und damit insgesamt zu einer schlechteren Versorgung der Pflegebedürftigen“, sagte Kiefer.
Der Bedarf steigt laut GKV-Spitzenverband. Kiefer sagte: „Wir haben heute etwa fünf Millionen Pflegebedürftige, das wird in den nächsten Jahren hochgehen bis auf etwa sechs Millionen Menschen.“
2 Kommentare
Weniger Plätze in Pflegeheimen…was ist daran neu ?…
Was ist daran neu? dramatischer Mangel nicht nur an Pflegekräften..alle bisherigen Versuche, incl. Versuchen anderen Ländern Pflegekräfte abzuwerben, sind grandios gescheitert…Deutsche “ gesamtgesellschaftliche“ Aufgaben / Probleme gesamtgesellschaftlich durch Rückkehr zur Wehrpflicht, und vor allem durch Einführung soziales Jahr für ALLE Schulabgänger/innen, zumindest abzumildern werden unter den Tisch gekehrt. Wie lange noch muss der Bundespräsident die deutsche Gesellschaft immer wieder versuchen wachzurütteln? Wann endlich? werden “ Nägel mit Köpfen gemacht“. So kann das doch nicht weiter gehen..Die angeblich „letzte Generation“ klebt sich widerrechtlich“ auf den Hauptstraßen fest. PRO Senioren PAKT
Nun hat Herr Kiefer auch festgestellt, dass der Kräftemangel und die Akquise neuen Pflegpersonals ein gesteigertes unternehmerisches Risiko darstellt. Das unternehmerische Risiko und auch Wagniszuschläge haben die Damen und Herren, der Kostenträger, die die Pflegesatzverhandlungen führen bisher negiert und auf Gewinnmargen verwiesen, die angeblich das Delta zwischen kalkulatorischen Kosten bei 93-96% Auslastung (in den jeweiligen Bundesländern in den Versorgungsverträgen vereinbart) und der ach so hohen Auslastung schließen. Es sei nur darauf verwiesen, dass nicht die Pflegeanbieter sondern die Kostenträger dem gesetzlichen Sicherstellungsauftrag verpflichtet sind. Anstatt die Branche zu skandalisieren, müssen Lösungen her.
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