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Diakonie-Beschäftigte erhalten ab 2025 mehr Geld

Die Beschäftigten der Diakonie erhalten ab dem kommenden Jahr mehr Geld: mindestens 3,7 Prozent plus höhere Zulagen und einen zusätzlichen Urlaubstag für langjährig Beschäftigte.

Altenpflegerin mit Seniorin
Rund 180.000 Mitarbeitende der Diakonie dürfen sich über eine Gehaltserhöhung freuen. Foto: AdobeStock/ juefraphoto

Rund 180.000 Mitarbeitende der Diakonie dürfen sich über eine Gehaltserhöhung freuen: Die Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie Deutschland (ARK DD) hat am 12. Dezember umfangreiche Anpassungen der Vergütungen beschlossen. Die Entscheidung betrifft alle Beschäftigten, die nach den Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland (AVR DD) entlohnt werden.

Ab dem 1. März 2025 steigen die Gehälter um 3,7 Prozent, mindestens jedoch um 150 Euro monatlich. Besonders in unteren Einkommensgruppen entspricht dies einer Steigerung von bis zu 6,74 Prozent. Die Regelung gilt bis mindestens April 2026. Weitere Verbesserungen umfassen eine Erhöhung der Wechselschichtzulage von 130 auf 150 Euro und der Schichtzulage von 40 auf 60 Euro. Zudem steigt die Kinderzulage auf mindestens 100 Euro pro Kind.

Auch Auszubildende und Praktikanten profitieren: Ihre Vergütungen steigen ebenfalls um 3,7 Prozent. Zusätzlich wird ab 2025 ein zusätzlicher arbeitsfreier Tag für Mitarbeitende eingeführt: Beschäftigte, die seit mindestens zehn Jahren im Dienst sind, erhalten einen zusätzlichen arbeitsfreien Tag.

Inflationsausgleich für ärztliches Personal

Für ärztliche Mitarbeitende wurde eine Sonderregelung getroffen: Sie erhalten noch 2023 eine Inflationsausgleichszahlung von 500 Euro, die mit vorherigen Zahlungen die maximale steuerfreie Obergrenze von 3.000 Euro erreicht. Ab dem 1. Januar 2025 steigen zudem die Tabellenentgelte und Vergütungen für Bereitschaftsdienste um 3,7 Prozent.

„Wirtschaftlich herausfordernder“ Abschluss

Dietmar Prexl, alternierender Vorsitzender der ARK DD und Vorstandsmitglied des Verbands diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD), betonte die schwierigen Rahmenbedingungen. Die Refinanzierung durch die oft klammen Kostenträger werde für die Unternehmen eine Herausforderung. Prexl erinnerte daran, dass man bereits mit den vorangegangenen Gehaltsanpassungen im vergangenen und laufenden Jahr teils erhebliche Lohnzuwächse verzeichnet habe. Gleichzeitig zeigte er sich erleichtert über den Abschluss noch vor Jahresfrist – dies gebe den Unternehmen nun Planungssicherheit.