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Caritasverband Trier unterzeichnet Charta der Vielfalt

Der Diözesan-Caritasverband Trier hat sich der bundesweiten Arbeitgebendeninitiative für Diversity angeschlossen. Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich der Verband zu einem vorurteilsfreien Arbeitsumfeld, bekennt sich zu Diversity als Erfolgsfaktor und setzt ein klares Zeichen für eine zukunftsorientierte Arbeitskultur.

Ein klares Zeichen für eine vorurteilsfreie und zukunftsorientierte Arbeitskultur: Corina Christen, Leiterin Stabsstelle Projekt- und Vereinsentwicklung, Charta der Vielfalt, freut sich mit Diözesan-Caritasdirektor Christoph Wutz über die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt durch den Caritasverband für die Diözese Trier. Foto: Charta der Vielfalt

Der Caritasverband für die Diözese Trier hat die Organisation die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Diese Initiative gilt als die größte ihrer Art in Deutschland und wird vom gemeinnützigen Verein Charta der Vielfalt e.V. mit Sitz in Berlin getragen. Mit der Unterzeichnung geht der Caritasverband die Selbstverpflichtung ein, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem alle Mitarbeitenden Wertschätzung erfahren sollen – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung sowie sozialer Herkunft.

Caritasdirektor sieht Vielfalt als Erfolgsfaktor

Diözesan-Caritasdirektor Christoph Wutz begründet den Schritt mit dem Wandel der Arbeitswelt. „Vielfalt ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor“, betont Wutz. Der Caritasverband bekenne sich als „sozial- und demokratiepolitischer Anwalt“ nicht nur zu einer Haltung, sondern auch zu konkretem Handeln. Ziel sei es, Strukturen zu schaffen, in denen Unterschiedlichkeit nicht als Herausforderung, sondern als Stärke verstanden werde – sowohl intern als auch extern, so Wutz.

Cawa Younosi, Geschäftsführer des Vereins Charta der Vielfalt, ordnet die Unterzeichnung ein: „Vielfalt ist Realität – aber sie zu wertschätzen keine Selbstverständlichkeit.“ Wer Vielfalt wirklich leben wolle, brauche „Rückgrat, Struktur und vor allem: Konsequenz“. Diversity sei „kein Karneval, den man ein- oder zweimal im Jahr feiert“, sondern erfordere nachhaltige Veränderung durch wirksame Maßnahmen und Führungskräfte, die Haltung zeigten.

Über 6.000 Organisationen bereits dabei

Bisher haben mehr als 6.000 Organisationen mit insgesamt rund 16 Millionen Beschäftigten die Charta der Vielfalt unterzeichnet – mit steigender Tendenz. Diversity Management werde zunehmend als Querschnittsthema wahrgenommen, das die Innovationskraft und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden stärke sowie zur gesellschaftlichen Verantwortung beitrage, so der Verband.