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Modellprojekt qualifiziert zugewanderte Frauen für Sozialwirtschaft

Die Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft (dgh) wirkt im Konsortium des Frankfurter Modellprojekts „Nachhaltig. Qualifiziert. Starten – Berufseinstieg in die Sozialwirtschaft“ mit. Das Vorhaben soll zugewanderte und geflüchtete Frauen mit geringen Deutschkenntnissen für Tätigkeiten in Hauswirtschaft, Alltagsbegleitung und Pflege qualifizieren. Träger sind die GFFB gGmbH und das Zentrum für Weiterbildung gGmbH.

Angelika Sennlaub
„Ich freue mich über die Berufung in ein Projekt mit interprofessionellem Ansatz und der Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung beim Aufbau tragfähiger Strukturen“, so Prof.in i. R. Dr. Angelika Sennlaub, dgh-Vorstandsvorsitzende. Foto: dgh

In das Konsortium berufen wurden nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft (dgh) deren Vorstandsvorsitzende Prof.in i. R. Dr. Angelika Sennlaub sowie dgh-Mitglied Prof.in Dr. Christine Küster von der Hochschule Fulda. Umgesetzt wird das Vorhaben als IdeA-Modellprojekt (Impulse der Arbeitsmarktpolitik) im Rahmen des Förderprogramms des Europäischen Sozialfonds (ESF) Plus. Die Laufzeit reicht bis zum 31. Dezember 2028.

Sechsmonatige Qualifizierung für Einstiegstätigkeiten

Die Teilnehmerinnen sollen laut Mitteilung in einer sechsmonatigen, praxisorientierten Qualifizierung auf Tätigkeiten in Hauswirtschaft, haushaltsnahen Dienstleistungen, Alltagsbegleitung, Kinderbetreuung und Pflege sowie auf unterstützende und assistierende Tätigkeiten vorbereitet werden. Ziel sei es, ihre Bildungs- und Arbeitsmarktchancen nachhaltig zu verbessern.

Konsortium bündelt Behörden, Wissenschaft und Träger

Im Konsortium arbeiten nach Projektangaben Vertreterinnen und Vertreter aus Behörden, Bildung, Wissenschaft, Verbänden, Beratung und Unternehmen zusammen. Sie sollen das Projekt begleiten und die Sozialwirtschaft in Frankfurt vernetzen. Der Fokus liege auf passgenauen Angeboten für die Bedarfe der Betriebe und auf nahtlosen Übergängen der Frauen in den Arbeitsmarkt.

Sennlaub verweist auf Fachkräftebedarf im Rhein-Main-Gebiet

„Der Fachkräftebedarf in der Sozialwirtschaft ist immens – auch im Rhein-Main-Gebiet“, erklärt Prof.in i. R. Dr. Angelika Sennlaub, Vorstandsvorsitzende der dgh. Als Bürgerin der Stadt Frankfurt am Main freue sie sich über die Berufung in ein Projekt „mit interprofessionellem Ansatz und der Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung beim Aufbau tragfähiger Strukturen“.

Nähere Informationen zum Modellprojekt „Nachhaltig. Qualifiziert. Starten – Berufseinstieg in die Sozialwirtschaft“ finden Sie unter: https://www.gffb.de/fokus-sozialwirtschaft/