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PeBeM zeigt erste positive Wirkung in der Pflege

Die Einführung des Personalbemessungsverfahrens (PeBeM) in der stationären Pflege führt zu einer verbesserten Qualitätswahrnehmung. Laut dem aktuellen Altenhilfebarometer 2025 der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Curacon sehen 24 Prozent der befragten Einrichtungen eine Qualitätsverbesserung durch PeBeM – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zur Vorjahresstudie.

Pflegeszene
Das Altenhilfebarometer 2025 zeigt: 24 Prozent der Einrichtungen sehen im PeBeM einen echten Qualitätsschub. Foto: AdobeStock/Halfpoint

Im Altenhilfebarometer 2025 geben 24 Prozent der Einrichtungen an, dass das PeBeM zu einer Verbesserung der Qualität beiträgt.

Die negative Einschätzung sank von 74 auf 50 Prozent. Insgesamt befürworten 46 Prozent der Befragten die Fortführung des Verfahrens, während 20 Prozent sich dagegen aussprechen.

Mit der Einführung des PeBeM sind umfangreiche strukturelle Anpassungen verbunden. 45 Prozent der Befragten nennen die Neuorganisation der Pflegeprozesse als häufigste Veränderung. Gleichzeitig berichten 44 Prozent von erheblichen Kostensteigerungen für Pflegebedürftige.

„Die Einführung erkennt die grundsätzliche Zielsetzung einer bedarfsgerechten und qualitätsorientierten Personalausstattung an“, heißt es in der Studie. Dennoch zeigen sich divergierende Entwicklungen: 35 Prozent sehen Probleme bei der fachgerechten Besetzung, während 29 Prozent eine verbesserte Personalausstattung wahrnehmen.

Fachkräftemangel bleibt Haupthindernis

Als größte Herausforderung bei der Umsetzung des PeBeM wird weiterhin der Fachkräftemangel genannt. 24 Prozent der Befragten berichten von einer Verschärfung des Personalmangels. Kritisch wird zudem gesehen, dass zusätzliche Ressourcen nicht direkt bei den Pflegebedürftigen ankommen.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass PeBeM zwar Potenzial bietet, aber dringend an die realen Bedingungen in der Pflege angepasst werden sollte – „mit weniger Bürokratie und mehr Flexibilität“.