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Drese: weitere Vorschläge zur Pflegereform in den nächsten Monaten

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese hat eine Neuregelung der Pflegefinanzierung gefordert. „Um die Belastungen für die Menschen zu reduzieren, braucht es eine grundsätzliche Reform der Pflegeversicherung“, erklärte Stefanie Drese (SPD) Anfang Januar.

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Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese hat eine Neuregelung der Pflegefinanzierung gefordert. Foto: Ecki Raff

Sie begrüße zwar, dass mit Beginn 2024 Zuschüsse zum Eigenanteil an den Pflegekosten für Pflegeheimbewohner und -bewohnerinnen stiegen. Tatsache sei jedoch, dass die Pflegeversicherung in ihrer heutigen Form die rasant steigenden Kosten langfristig nicht decken könne.Sie setze auf die von MV mitinitiierte Bund-Länder-Arbeitsgruppe. „Ich gehe davon aus, dass in den nächsten Monaten weitere Vorschläge zur Pflegereform und zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung vorgelegt werden.“Auch für Pflegebedürftige, die zuhause leben, würden Pflegeleistungen erhöht. Das betrifft laut Ministerium die Pflegesachleistungen für die Inanspruchnahme ambulanter Pflegedienste sowie das Pflegegeld zur freien Verfügung mit einer Erhöhung um jeweils fünf Prozent.

Mit der Ausweitung des Pflegeunterstützungsgeldes haben laut Ministerium Familienmitglieder nun die Möglichkeit, sich bis zu zehn Tage jährlich unter vollem Lohnausgleich freistellen zu lassen. Bisher galt dies lediglich einmalig. Dadurch hätten Angehörige etwas mehr Zeit, um sich in dringenden Fällen zu kümmern, ohne finanziell benachteiligt zu werden, so Drese.

Eine Antwort auf “Drese: weitere Vorschläge zur Pflegereform in den nächsten Monaten

  1. med-pharm-historie

    Sozialministerin Stefanie Drese fordert Neuregelung zur Pflegefinanzierung – grundsätzliche Reform..bravo….
    endlich klare Worte was die prekäre Situation der GKV Pflegeversicherung anlangt.
    Hierzu gehört aber auch die grundsätzliche Umwandlung der GKV in “ Bürgerversicherung “ für ALLE Erwerbstätigen…
    Es kann doch wohl NICHT sein… Die Berufsgruppen die seit Jahrzehnten jährlich viele Milliarden an Umsätzen im Gesundheitsbereich erzielen steuern KEINEN Euro zur Finanzierung bei ..u.a. Ärzte, Zahnärzte, z.B. müssen ebenfalls Zwangsmitglieder / innen in GKV und Pflegeversicherung ( Bürgerversicherung ) werden… Dies nennt man Solidarität !!!

    PRO Senioren PAKT
    Hans Gerhard Christoph