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Pflege-Azubis im Fokus: bpa lobt Begleitungskonzept

Das Land Brandenburg plant eine sozialpädagogische Begleitung für Auszubildende in der Pflege, um die hohe Abbrecherquote zu senken. Die Landesgruppe des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. Zugleich fordert sie verlässliche Rahmenbedingungen, damit die Maßnahme langfristig wirksam werden kann.

Brandenburg möchte Pflege-Azubis dabei unterstützen, am Ball zu bleiben. Der bpa lobt das Vorhaben, fordert aber auch attraktive Arbeitsbedingungen für das pädagogische Personal. (Symbolbild) Adobe Stock/Daniel Ernst

Das Land Brandenburg will mit einer sozialpädagogischen Begleitung und Beratung Pflege-Auszubildende stärker unterstützen und so die hohe Abbrecherquote in der Ausbildung senken. Die Landesgruppe des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) bewertet diesen Schritt positiv. „Die geplante sozialpädagogische Begleitung ist ein wichtiger Ansatz, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Denn wir brauchen in der Pflege dringend jede einzelne Fachkraft“, erklärte bpa-Landesvorsitzende Simone Leske.

„Viele Menschen starten hochmotiviert in die Pflegeausbildung, scheitern dann aber an den komplexen Anforderungen der generalistischen Pflegeausbildung – oder auch an privaten Herausforderungen, die sie in dieser intensiven Ausbildungsphase nicht ausreichend bewältigen können. Das hat die Abbrecherquoten in den letzten Jahren in die Höhe schießen lassen“, erklärt Leske.

Damit die Maßnahme Wirkung entfalten könne, fordert der Verband allerdings eine verbindliche Ausgestaltung in der entsprechenden Verordnung. Dazu zählten eine gesicherte Finanzierung, eine attraktive Vergütung und langfristige berufliche Perspektiven für die Fachkräfte, die die Begleitung übernehmen sollen. „Diese dürfen nicht in befristeten Projektstellen landen“, betonte Leske. Gemeinsam mit dem Pflegeschulbund Brandenburg hat sich der bpa deshalb an die Landesregierung gewandt, um entsprechende Konkretisierungen einzufordern.