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Leading Nurse: Neue Rolle stärkt Pflege und Organisation

Das Modellprojekt „Leading Nurse“ der Caritas gGmbH St. Heinrich und Kunigunde aus Bayern ist nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Mit einem erfreulichen Ergebnis: Die neue Rolle der Leading Nurse sorgt für mehr Verantwortung und eine bessere Versorgung in vollstationären Pflegeeinrichtungen.

Talk auf der Abschlussveranstaltung des Projekts "Leading Nurse" am 12. Februar in Bamberg, Foto: Vincentz Network/Ennulat

Mit der Leading Nurse ist eine qualifizierte Pflegefachkraft für eine feste Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern zuständig. Sie plant, steuert und überwacht die Pflegeprozesse eigenverantwortlich und ist erste Ansprechperson für Bewohner:innen, Angehörige, Ärzt:innen und Therapeut:innen. „Rollenklarheit ist existenziell“, betont Christa Rimpf, Bereichsleitung Einrichtungsmanagement auf der Abschlussveranstaltung des Projekts der Caritas gGmbH St. Heinrich und Kunigunde am 12. Februar in Bamberg.

Organisationsentwicklung und höhere Zufriedenheit

Das Modellprojekt wurde seit Januar 2023 sukzessive in den 16 Einrichtungen der Caritas gGmbH St. Heinrich und Kunigunde ausgerollt und durch das Bayerische Gesundheitsministerium mit rund 720.000 Euro gefördert. Die Leading Nurse-Ausbildung umfasst 160 Stunden, eine Projektarbeit und Hospitation sowie Reflexionsworkshops. Insgedamt 108 Pflegefachkräfte wurden zu Leading Nurses qualifiziert, 76 Pflegehilfskräfte haben in einem Basiskurs das Qualifikationsniveau 2 erlangt. Die Zufriedenheit von Mitarbeitenden, Bewohner:innen und Angehörigen ist laut wissenschaftlicher Begleitung gestiegen, die Arbeitsumgebung wurde ruhiger und selbstregulierender.

Modell nachhaltig verankern

„Wir haben viel bewegt und die Eigenverantwortung unserer Mitarbeitenden gestärkt“, so Geschäftsführerin Friederike Müller. Die Ergebnisse sollen dauerhaft in den Einrichtungen verankert und weiterentwickelt werden.

Mehr Infos zu dem Projekt finden Sie hier.

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in der neuen Ausgabe 8 der care konkret auf Seite 5.