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KWA-Gastronomie erreicht Finale um Ausbilder-Preis

Ein Küchenleiter aus Bayern gehört zu den neun Finalisten des Laurentius-Awards für vorbildliche Ausbildung: Jesco Schambach, stellvertretender Bereichsleiter der KWA-Gastronomie, hat sich qualifiziert. Die Jury lobte besonders das nachhaltige Konzept der Seniorenresidenz-Gastronomie.

KWA-Auszubildende Aleksander Faquir Gulamo und Aldi Koswara (von links) in der Küche. Foto: KWA

Laut einer Pressemitteilung des Unternehmens konnte sich Schambach gegen rund 100 Betriebe durchsetzen und gehört nun zu den besten neun Ausbildern im Wettbewerb des Verbandes der Köche Deutschlands (VKD). Vergangene Woche besuchte die Fachjury den Betrieb in Unterhaching, um die Ausbildungsqualität vor Ort zu bewerten.

Der VKD vergibt die Auszeichnung „Laurentius“ seit 2023 an Ausbilder aus Restaurant, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung und Catering, die sich vorbildlich für die Nachwuchsförderung einsetzen. Das Auswahlverfahren sieht vor, dass die Jury alle neun Finalisten persönlich besucht, bevor am 27. September in Frankfurt am Main der Gewinner gekürt wird.

Nachhaltiges Küchenkonzept überzeugt Jury

Beim Jury-Besuch wurden sowohl Schambach als auch seine Auszubildenden in die Gespräche einbezogen, wie KWA mitteilt. Besonders positiv bewerteten die Juroren das gastronomische Konzept der Einrichtung: Die Küche arbeitet nach dem Prinzip „From Nose to Tail“ und nutzt tierische Produkte ganzheitlich.

Auch die Verpackungsstrategie fand Anerkennung bei der Jury. Laut der Pressemitteilung setzt KWA auf selbstgemachte Marmeladen, abgefüllten Joghurt und plastikfreie Lösungen. „Wir zeigen jeden Tag, dass gute Ausbildung und nachhaltige Gastronomie kein Widerspruch sind – sondern sich gegenseitig stärken“, wird Schambach zitiert.

KWA Kuratorium Wohnen im Alter betreibt als gemeinnütziges Sozialunternehmen 14 Premium-Seniorenresidenzen und zwei Pflegestifte in fünf Bundesländern.