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Katholische Verbände werben für generalistische Pflegeausbildung
Insbesondere für die Generation Z sehen die katholischen Fachverbände in der generalistischen Pflegeausbildung ein sehr attraktives Angebot.
Über Praxisbeispiele und Erfolgsrezepte haben sich am 10. April mehr als 70 Führungskräfte auf einem Fachtag in Frankfurt am Main ausgetauscht. Eingeladen hatten der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD) und die katholischen Krankenhäuser. Die katholischen Bildungseinrichtungen stellen laut eigener Darstellung rund 20 Prozent der Pflegeausbildungsplätze bundesweit.
Stefanie Krones, Vorstand im Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland: „Die Generation Z steht in den Startlöchern und mit der generalistischen Ausbildung können wir jungen Menschen ein sehr attraktives Angebot unterbreiten: Eine Ausbildung, die mehrere Berufe vereint, über die gesamte Berufsbiografie durchlässig und damit flexibel bleibt, und die europaweit anerkannt ist. Jetzt liegt es an den Ausbildungsträgern, tragfähige Konzepte für einen gelingenden Berufseinstieg zu etablieren.“
Verbesserte Karrierechancen
Krones weiter: „Pflege ist ein besonderer Beruf: Ganz nah am Menschen und in stetiger Interaktion mit dem Pflegebedürftigen und seinem Umfeld. Die dafür erforderlichen persönlichen Fähigkeiten werden in der generalistischen Ausbildung ideal gefördert und ergänzt. Das betrifft zum Beispiel die eigenständige Ausführung heilkundlicher Tätigkeiten, wie sie derzeit im Pflegekompetenzgesetz vorbereitet werden. Die generalistische Fachausbildung bietet verbesserte Karrierechancen, etwa für den direkten Übergang in ein Pflegestudium.“
Dirk Albrecht, stellvertretender Vorsitzender des Katholischen Krankenhausverbands Deutschland (KKVD): „Die künftigen Pflegekräfte haben mit der generalistischen Ausbildung beste Voraussetzungen, ihren Berufsweg ganz individuell zu gestalten. Dieser Fachtag will den dringend notwendigen Impuls geben, dass ein Beruf im Gesundheitswesen dies alles leisten kann.“
Moderne Gesundheitsversorgung müsse interdisziplinär und sektorübergreifend gedacht werden. Die Gesundheitsversorgung habe sich mehr und mehr zu einem Netzwerk verschiedener Akteur:innen entwickelt. „Menschen mit einer generalistischen Pflegeausbildung können in diesem Netzwerk eine wichtige Verbindungsfunktion übernehmen“, so Albrecht abschließend.
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