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Jetzt Förderanträge für Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen stellen

Um soziale Einrichtungen bei der Klimaanpassung zu unterstützen, hat das Bundesumweltministerium (BMUV) bereits im Jahr 2020 das Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ aufgelegt, welches bis 2023 befristet war. Nun ist das Förderfenster für die novellierte Förderrichtlinie „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ (AnpaSo) geöffnet. Anträge können noch bis zum 15. August 2023 eingereicht werden.

Foto: Lars Patzek / fotolia Die Förderrichtlinie Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen soll ermöglichen, die notwendigen Klimaanpassungsprozesse umzusetzen.

Die neue Förderrichtlinien hat zum Ziel, strukturierte und systematische Klimaanpassungsvorhaben im Sozial- und Gesundheitswesen weiter voranzutreiben und durch den vorrangigen Einsatz von naturbasierten Lösungen (z. B. Fassadenbegrünung, (Teil-)entsiegelung, Bepflanzung von Außenflächen etc.) die ökologische Nachhaltigkeit der Maßnahmen zu stärken. Folgende Förderschwerpunkte gibt es:

  • Förderschwerpunkt 1: die Erstellung von Konzepten zur nachhaltigen Anpassung an die Klimakrise (maximale Höhe der Zuwendung 70.000 €; Dauer des Bewilligungszeitraums i.d.R. 12 Monate)
  • Förderschwerpunkt 2: die Umsetzung von vorbildhaften Maßnahmen zur Anpassung an die Klimakrise auf der Grundlage von Klimaanpassungskonzepten (maximale Höhe der Zuwendung 500.000 €; Dauer des Bewilligungszeitraums i.d.R. 18 Monate)
  • Förderschwerpunkt 3: die übergeordnete Unterstützung durch „Beauftragte für Klimaanpassung in der Sozialwirtschaft“ – Personalausgabenförderung (maximale Höhe der Zuwendung 175.000 €; Dauer des Bewilligungszeitraums i.d.R. 24 Monate)

Antragsberechtigt sind soziale Einrichtungen sowie deren Träger, die öffentlich-rechtlich organisiert oder privatrechtlich organisiert und gemeinnützig sind sowie deren Zielgruppen (z. B. Senior:innen, Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen, wohnungslose Menschen, Kinder und Jugendliche, etc.) besonders von der Klimakrise betroffen sind.

Weitere Informationen sowie den Antrag zur Förderung finden Sie hier.