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Insolvenz: Pflegeheim schließt für Bewohner überraschend zu Ende August
Das Alten- und Pflegeheim Steinbergen bei Rinteln (Niedersachsen) schließt überraschend zum 1. September wegen Insolvenz. Rund 45 Bewohner müssen sich kurzfristig nach einem neuen Pflegeplatz umsehen.
Für die Betroffenen kommt die Schließung überraschend, schreibt die Schaumburger Zeitung in einem Artikel vom 16. August. Es habe Gerüchte über eine Schließung gegeben, informiert hatte der Insolvenzverwalter die Bewohner allerdings erst am 16. August, heißt es in dem Zeitungsartikel weiter. Die Bewohner wurden demnach aufgefordert, sich dringend einen neuen Pflegeplatz zu suchen. Die Lage in den Pflegeheimen in der Umgebung sei allerdings eher angespannt. Es gebe nur wenige Plätze oder nur eine Warteliste. Unklar sei auch, was aus den 42 Mitarbeitenden wird.
Die Heimaufsicht hat Unterstützung für die Bewohnerinnen und Bewohner angeboten, die bis zum 31. August keinen neuen Platz und keine Übergangsbetreuung finden können, heißt es in dem Artikel. Der Insolvenzverwalter habe in seinem Schreiben allerdings auch deutlich gemacht, dass die Vermittlung landesweit erfolgen müsse, die Seniorinnen und Senioren also gegebenenfalls auch in weit entfernte Heime umziehen müssten.
In dem Beitrag wir anonym eine Heimleitung aus Rinteln zitiert. Weder Bewohner noch Mitarbeiter seien so informiert gewesen, dass sie sich auf die Situation hätten vorbereiten können. Das sei unverantwortlich.
Immer mehr Einrichtungen sind von Schließungen betroffen. Der Arbeitgeberverband Pflege hat eindrücklich mittels Karte auf das Heimsterben aufmerksam gemacht.
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