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Innovation Hub der Heimstiftung soll digitale Transformation fördern

Die Evangelische Heimstiftung erweitert ihre Stuttgarter Zentrale um einen Innovation Hub. Dort entstehen neue Arbeitsplätze im New-Work-Prinzip, ein Future Lab für Innovationen und offene Räume für Workshops – begleitet von einem neuen Betriebskonzept. Am 6. Juni 2025 ist Richtfest.

Bernhard Schneider ist Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung. Foto: Evangelische Heimstiftung

Mit dem Innovation Hub möchte die Evangelische Heimstiftung (EHS) die digitale Transformation der Pflegebranche vorantreiben. Der Neubau am Stöckach in Stuttgart soll laut EHS als „Nukleus für Innovationsarbeit“ dienen und die bestehende Zentrale erweitern. Das EHS-Institut für Innovation, Pflege und Alter unter Leitung der Gerontologin Dr. Judith Schoch wird die Koordination des Hubs übernehmen. Im Neubau entstehen 35 Arbeitsplätze nach dem New-Work-Prinzip. Laut Hauptgeschäftsführer Bernhard Schneider sollen dort vor allem Referate und Akteure arbeiten, die sich mit Innovationen beschäftigen. Das integrierte Future Lab wird die bisherige EHS-Musterwohnung im Paul-Collmer-Haus ersetzen. Dort sollen neue Technologien wie Sensorik, KI-Roboter und Hilfsmittel unter Laborbedingungen getestet und wissenschaftlich evaluiert werden.

Nachhaltiges Gebäude für kreative Zusammenarbeit

Der Neubau entspricht dem KfW-40-Standard und wird mit Wärmepumpe, Photovoltaikanlage sowie E-Ladestation für Fahrräder ausgestattet. Eine Fassadenbegrünung und Teilholzfassade unterstreichen den nachhaltigen Ansatz. Für kreative Workshops sind Teamcorner, Denkerzellen und digitale Präsentationstechnik vorgesehen. Die Erweiterung wurde laut EHS notwendig, da in der 2017 eröffneten Zentrale nur 210 Arbeitsplätze für inzwischen über 300 Mitarbeitende zur Verfügung stehen. 2018 erwarb die Stiftung ein Nachbargebäude, das 2024 für den Neubau abgerissen wurde. Die Eröffnung ist für Frühsommer 2026 geplant.

Das Richtfest für den Neubau findet am 6. Juni 2025 statt. Es richtet sich hauptsächlich an die Mitarbeitenden. Neben Führungskräften der EHS werden auch Vertreter der beteiligten Baufirmen sprechen. Im Anschluss können die Teilnehmenden das Gebäude besichtigen und sich über die geplante Ausgestaltung informieren.