Corona

Diakonie: Kontakte in Heimen mit Bedacht ermöglichen

Die Diakonie Deutschland appelliert nach den gestrigen Corona-Beratungen von Bund und Ländern in der Ministerpräsidentenkonferenz, in den Pflegeheimen wieder mehr soziale Kontakte zu ermöglichen. Denn ein Großteil der Bewohnerinnen und Bewohner sei inzwischen gegen das Coronavirus geimpft.

Maria Loheide_Diakonie_Thomas_meyer
Foto: Diakonie, Thomas Meyer Maria Loheide, Vorständin Sozialpolitik, Diakonie Deutschland

„Die pflegebedürftigen Menschen in den stationären Einrichtungen haben über Monate viel mehr soziale Einschränkungen erleben müssen als andere. Deshalb ist es nur verständlich, dass die Forderungen nach Öffnungen und stärkeren sozialen Kontakten lauter werden“, sagt Maria Loheide, Vorständin Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. Wichtig sei es, Besuche zu ermöglichen und soziale Aktivitäten in und außerhalb der Einrichtungen zu unterstützen. Dabei dürfe der Schutz von nicht geimpften und anderen vulnerablen Personengruppen nicht zu kurz kommen. „Genau wie bei anderen geimpften Personen sollten Schutzmaßnahmen aber nur so lange gelten, bis ein sicherer Schutz für alle Menschen gewährleistet ist. Ist dies der Fall, müssen weitere Öffnungen möglich sein“, so Loheide.