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Führungswechsel bei compassio

Zum 1. Januar 2026 übernahm Dr. Florian Frensch die operative Gesamtverantwortung bei der compassio Gruppe. Er folgt auf Monika Nirschl, die das Tagesgeschäft zum Jahresende auf eigenen Wunsch abgegeben hat.

compassio COO Dr. Florian Frensch Foto: compassio

Dr. Florian Frensch wurde laut compassio Gruppe zum 1. Januar 2026 neuer Chief Operating Officer (COO) des Pflegeunternehmens. In dieser Funktion verantwortet er das operative Tagesgeschäft sämtlicher Einrichtungen der Gruppe. Er folgt auf Monika Nirschl, die die operative Verantwortung zum Jahresende niederlegt.

Mit Frensch gewinnt die compassio Gruppe nach eigenen Angaben einen Manager mit Erfahrung in der Führung komplexer Gesundheits- und Dienstleistungsorganisationen. Zuletzt war er als CEO der FD Holding tätig, die unter der Marke „Fair Doctors“ bundesweit medizinische Einrichtungen betreibt. Dort lag sein Schwerpunkt auf der operativen Steuerung. Zuvor arbeitete Frensch mehrere Jahre als COO der MEDIAN Group, einem Schwesterunternehmen der compassio Gruppe. Seine berufliche Laufbahn begann er bei der Unternehmensberatung Boston Consulting Group, die er als Partner verließ.

In seiner neuen Rolle soll Frensch die weitere Professionalisierung der operativen Abläufe vorantreiben. Laut compassio Gruppe gehören dazu die Standardisierung von Prozessen, die Stärkung von Qualität und Wirtschaftlichkeit sowie der Ausbau einer unternehmensweiten Performance-Kultur. Er übernimmt damit die operative Gesamtverantwortung für das Kerngeschäft der Gruppe.

Christopher Nolde, CEO der compassio Gruppe, ordnet den Führungswechsel in die jüngere Unternehmensentwicklung ein. 2025 sei das Jahr gewesen, in dem die wesentliche Unternehmens-Transformation weitgehend abgeschlossen worden sei, so Nolde laut compassio Gruppe. Der Umsatz habe rund 550 Millionen Euro erreicht, zugleich sei ein deutlicher Ergebnissprung erzielt worden. Mit dem Wechsel im COO-Amt sieht das Unternehmen die Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen, verbunden mit dem Anspruch „Quality first“.

Mit dem Ausscheiden von Monika Nirschl endet eine Phase, in der sie nach Angaben der compassio Gruppe maßgeblich zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der stationären Pflege als Kerngeschäft beigetragen hat.