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Bethel-Chef Pohl verabschiedet sich Ende Januar in den Ruhestand

Der Bethel-Vorstandsvorsitzende Pastor Ulrich Pohl geht Ende Januar im Alter von 68 Jahren in den Ruhestand. Der Theologe stand 18 Jahre an der Spitze der v. Bodelschwinghschen Stiftungen, wie Bethel am 19. Dezember in Bielefeld mitteilte. Seine Nachfolge tritt Pastor Bartolt Haase zum 1. Februar 2026 an.

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Der Bethel-Vorstandsvorsitzende Pastor Ulrich Pohl geht Ende Januar im Alter von 68 Jahren in den Ruhestand. Foto: Bethel

Satzungsgemäß hat immer ein Theologe den Vorstandsvorsitz in Bethel inne, wie es hieß. Haase gehört dem Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen bereits seit 2022 an, als die lippische Stiftung Eben-Ezer als fünfte Stiftung dem Verbund Bethels beigetreten war.

Bethel-Einrichtungen in acht Bundesländern

Der in Essen geborene Pohl trat 2008 sein Amt als neunter Bethel-Leiter an, er folgte damals auf den Theologen Friedrich Schophaus. Davor hatte Pohl in Bethel die Zentrale Öffentlichkeitsarbeit „Dankort“ geleitet, die für Spendenwesen, Pressearbeit und Besucherbetreuung zuständig ist. Nach seinem Theologiestudium hatte er zuvor 15 Jahre lang als Gemeindepfarrer und Superintendent in der lippischen Stadt Lage gearbeitet.

Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel mit Hauptsitz in Bielefeld sind eines der größten diakonischen Unternehmen Europas. In den Einrichtungen in acht Bundesländern sind fast 25.000 Mitarbeitende für Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren, in Hospizen oder in der Obdachlosenhilfe im Einsatz. Standorte gibt es in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz, Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.