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Vertretung für Pflege und Hebammen: Sächsischer Pflegerat nimmt Arbeit auf

In Sachsen soll die Pflege künftig deutlich mehr Mitspracherecht erhalten: Am 20. Oktober 2025 wurde in Dresden der Sächsische Pflegerat e. V. gegründet. Der neue Verband will als zentrale Stimme der beruflich Pflegenden und Hebammen in Gesundheitsgremien mitentscheiden.

Mit dem neu gegründeten Pflegerat soll eine starke, gemeinsame Stimme für die beruflich Pflegenden und Hebammen in Sachsen geschaffen werden. Foto: Anke Huth/Sächsischer Pflegerat

DerSächsische Pflegerat e. V. versteht sich laut Mitteilung als zentrale Interessenvertretung der Pflege- und Hebammenberufe auf Landesebene. Damit sei, so die Mitteilung des Gremiums, „der Weg frei für die Anerkennung des Pflegerates als maßgebliche Organisation der Pflegeberufe im Freistaat Sachsen“.

Stimme der Pflege in gesundheitspolitischen Gremien stärken

Ziel des neuen Verbands ist es, die Beteiligung beruflich Pflegender an gesundheitspolitischen Entscheidungen sicherzustellen. „Auf dieser Grundlage kann und muss der Pflegerat zukünftig in allen relevanten Gremien des sächsischen Gesundheitswesens stimmberechtigt vertreten sein“, betonte der neugewählte Vorsitzende Clemens Regenbrecht. Nur so könne die Pflege langfristig zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung beitragen.

Breite Basis aus Berufs- und Fachverbänden

Zu den Gründungsmitgliedern gehören zehn Berufs- und Fachverbände, darunter der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe Südost e. V., der Bundesverband Pflegemanagement e. V. sowie der Sächsische Hebammenverband e. V. Der Pflegerat plant zudem eine enge Zusammenarbeit mit dem Deutschen Pflegerat e. V. auf Bundesebene.