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Immac Holding meldet Insolvenz an
Die Immac Holding AG, spezialisiert auf Investments in Gesundheitsimmobilien, hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Ein Sanierungsplan soll das Unternehmen wieder auf Kurs bringen. Das Amtsgericht Hamburg ordnete das vorläufige Verfahren über den Healthcare-Investor an, der auf Investments in stationäre Pflegeeinrichtungen, Kliniken und Seniorenresidenzen spezialisiert ist.
Als Generalhandlungsbevollmächtigte wurden die Sanierungsexperten Rainer Eckert und Andreas Romey von Eckert Rechtsanwälte bestellt. Zum vorläufigen Sachwalter ernannte das Gericht Stefan Denkhaus von der Kanzlei BRL. Das Verfahren betrifft nach Angaben des Unternehmens ausschließlich die Immac Holding AG, nicht jedoch weitere Gesellschaften der Gruppe.
Grund für den Schritt seien „über Jahre anhaltende herausfordernde Marktbedingungen“, die die Liquidität des Unternehmens belastet hätten, teilte Immac mit. Neben der Corona-Pandemie hätten auch Zinswende, Inflation, steigende Baukosten und eine schwächere Kapitalmarktnachfrage die Lage verschärft. Projekte aus der Zeit vor diesen Veränderungen hätten nicht mehr realisiert werden können.
Die Fortführung des Geschäftsbetriebs sei für die kommenden sechs Monate gesichert, hieß es weiter. Als Sanierungsvorstand wurde Patrick G. Weber, geschäftsführender Gesellschafter der Intercon Management & Consulting, berufen. Ein externes Gutachten bescheinige dem Unternehmen „erfolgversprechende Sanierungsaussichten“.
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