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EPA: Lauterbach bestätigt bundesweiten Start ab 29. April 2025

Die elektronische Patientenakte soll nun bundesweit ab dem 29. April 2025 überall nutzbar sein. Das sagt der derzeit geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Ab Oktober 2025 ist die Nutzung für Apotheken und Ärzteschaft verpflichtend.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach
Foto: BMG/Jan Pauls

Bundesweit hätte die EPA ursprünglich Mitte Februar an den Start gehen sollen. Der Starttermin wurde jedoch aufgrund technischer Probleme und Sicherheitsbedenken verschoben. In einem Schreiben an die Gesellschafter der Gematik erklärt der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister mehreren Medienberichten zufolge, dass nun eines der größten Digitalisierungsprojekte Deutschlands Realität werde. Mit der Bereitstellung von etwa 70 Millionen elektronischen Patientenakten sei nicht nur ein erster Meilenstein erreicht, sondern das Fundament für die Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems gelegt. Zunächst sollen alle behandelnden Ärztinnen und Ärzte ab 29. April Zugriff auf die EPA ihrer Patient:innen bekommen und die EPA befüllen können. Ab 1. Oktober sei die Nutzung für die Apotheken und die Ärzteschaft verpflichtend.

In Abstimmung mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sei es möglich gewesen, die vom Chaos Computer Club (CCC) kritisierten Sicherheitsbedenken auszuräumen, so Lauterbach. Eigentlich sollte die EPA schon früher starten, doch bei der Umsetzung hat es immer wieder gehakt, wie z.B. die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) berichteten. Auch Arztpraxen meldeten technische Probleme oder Schwierigkeiten bei der Integration in die Praxisabläufe, so die KV Westfalen-Lippe. Teiweise gab es Probleme beim Zugriff auf die EPA oder zu lange Ladezeiten.