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Entgelt: Zuwachs in der Altenpflege
Arbeitnehmer haben im vergangenen Jahr mehr verdient als im Jahr zuvor. Weit oben beim Zuwachs steht die Altenpflege.
Das mittlere Einkommen für Vollzeitbeschäftigte in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Das hat eine Untersuchung der Bundesagentur für Arbeit ergeben. Für Altenpflegekräfte ging es um acht Prozent nach oben, auf 3901 Euro. Der bpa-Arbeitgeberverband wies darauf hin, dass die Altenpflegerinnen und Altenpfleger 2023 erstmals im Mittel mehr verdient haben als das Medianentgelt über alle Berufe zusammen betrug.
Das höchste Medianentgelt erzielen Altenpflegefachkräfte in Baden-Württemberg mit 4.058 Euro und in Berlin mit 4.020 Euro. Schlusslichter sind Sachsen-Anhalt mit 3.676 Euro und Sachsen mit 3.677 Euro. Dabei haben sich die Entgelte für Altenpflegefachkräfte in Sachsen-Anhalt von 2015 bis 2024 nahezu verdoppelt. Zu den Zahlen erklärt der Präsident des bpa Arbeitgeberverband, Rainer Brüderle: „Der erneute kräftige Zuwachs bei den Löhnen für Altenpflegefachkräfte auf nahezu 4.000 Euro macht deutlich, dass man in der Altenpflege einen sicheren und einen gut bezahlten Job hat. Seit nunmehr über zehn Jahren steigen die Löhne in der Altenpflege überdurchschnittlich an.“
Das sogenannte Medianentgelt sei 2023 um 4,1 Prozent oder 150 Euro auf 3796 Euro gestiegen. Es handelt sich nicht um einen Durchschnittsverdienst. Es beschreibt vielmehr das Einkommen, bei dem es genauso viele Menschen mit einem höheren wie mit einem niedrigeren Einkommen gibt. In die Statistik flossen nur die Bezüge von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten ein. Hauptgrund für den Anstieg seien höhere Tarifabschlüsse gewesen.
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