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Pflegeheime nutzen Digital-Förderung zu wenig
Pflegeeinrichtungen in Sachsen und Thüringen rufen Fördergelder für Digitalisierungsprojekte nur sehr verhalten ab.
Die Pflegeeinrichtungen in Thüringen hätten bislang viele Millionen Euro an Fördergeldern für digitale und technische Anschaffungen nicht angerührt. Mit 4,6 Millionen Euro seien nur rund 30 Prozent der seit 2019 zur Verfügung stehenden Gelder abgerufen worden. Das geht aus einer repräsentativen Datenanalyse der DAK hervor.
Auch Pflegeeinrichtungen in Sachsen haben laut der Pflegekasse noch längst nicht die Fördergelder für Digitalisierung ausgeschöpft. Für ihre digitale und technische Ausstattung können zugelassene Pflegeeinrichtungen bis zu 12.000 Euro Förderung erhalten. Laut DAK wurden aktuell mit 9,2 Millionen Euro bislang nur rund ein Viertel der Gesamtmittel aus dem Fördertopf abgerufen.
„Wir brauchen offensichtlich eine Informationsoffensive, damit deutlich mehr Pflegeeinrichtungen die Fördergelder nutzen“, sagte Thüringer DAK-Landeschef Marcus Kaiser. Bis Ende 2026 müssten Einrichtungen etwa all ihre pflegerischen Leistungen vollelektronisch abrechnen. „In der Konsequenz bedeutet dieser digitale Fahrplan für die Leistungserbringer, dass spätestens Ende 2026 keine anderen Übermittlungswege für ihre Abrechnungsdaten mehr möglich sind“, mahnte er.
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