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Diakonischer Träger gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis
Die Lafim-Diakonie aus Brandenburg hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024 gewonnen.
In der Branche Pflege und soziale Dienste wurde das diakonische Unternehmen für sein Engagement zur Bekämpfung der Diskriminierung sowie zur Förderung des Klimaschutzes und sozialer Innovationen ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung werden Unternehmen gewürdigt, die Vorreiter des nachhaltigen Wandels und sozialer Verantwortung in Deutschland sind, heißt es in der Pressemitteilung, der Lafim-Diakonie.
„Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung und Wertschätzung einer Vielzahl von uns zur sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Transformation ergriffenen Maßnahmen. Unsere Vision ist eine nachhaltige und inklusive Zukunft für alle“, so Tilman Henke, Kaufmännischer Vorstand der Lafim-Diakonie.
CO2-Ausstoß bereits um mehr als ein Viertel gesenkt
Als erster sozialer Träger in Brandenburg hat die Lafim-Diakonie laut Pressemeldung 2019 ein Umweltmanagement eingeführt. Durch zahlreich ergriffene Maßnahmen konnte demnach unter anderem der jährliche CO2-Ausstoß im Vergleich zu 2017 bereits um 27 Prozent reduziert werden. Außerdem setze das Unternehmen verstärkt auf klimafreundliche Mobilität sowie energetische Sanierung, um das selbstgesteckte Ziel, bis 2035 CO2-neutral zu arbeiten, zu verwirklichen.
Dieses Jahr erste Gemeinwohlbilanz veröffentlicht
Die Lafim-Diakonie sei außerdem Mitgliedsunternehmen der Gemeinwohlökonomie. Das innovative Wirtschaftsmodell stelle Werte wie soziale Gerechtigkeit, Menschenwürde, ökologische Verantwortung und Solidarität in den Vordergrund.
Ziel sei eine ethische Wirtschaftskultur, in der Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. 2023 habe die Lafim-Diakonie ihre erste Gemeinwohlbilanz veröffentlicht.
Mehr Beachtung für Klimaschutz in Sozialunternehmen
„Aus unserer Sicht muss Klimaschutz und nachhaltige Beschaffung bei Sozialunternehmen und den refinanzierenden Strukturen viel mehr Beachtung finden. Kumuliert gesehen hat allein die freie Wohlfahrtspflege knapp 2 Millionen hauptamtliche Mitarbeitende, ohne die die nötige sozial-ökologische Transformation nicht gelingen wird“, so Tilman Henke. Hierfür setze sich die Lafim-Diakonie aktiv ein – denn je später Klimaschutz in der Sozialwirtschaft mitgedacht werde, desto teurer sei es für die Allgemeinheit.
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