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Weitere Insolvenz in der Domus‑Cura‑Gruppe: Hildesheim trifft es kurz nach Hüffenhardt

Nur wenige Tage nachdem das „Domus Cura“ in Hüffenhardt Insolvenz anmeldete, trifft es nun auch das Pflegezentrum in Hildesheim. Die Einrichtung rutscht in ein Verfahren, das Bewohner, Angehörige und Beschäftigte alarmiert. Während die Stadt zwar deutlich Entwarnung gibt, bleiben zentrale Fragen nach Ursachen und Zukunft offen.

Rollator im Pflegeheim
Das Domus-Cura-Pflegezentrum in Hildesheim hat Insolvenz angemeldet. Für die rund 100 Bewohnerinnen und Bewohner hat das vorerst keine Folgen. Foto_ AdobeStock/ Peter Atkins

Das Domus-Cura-Pflegezentrum in Hildesheim hat Insolvenz angemeldet. Das bestätigte das Amtsgericht Hildesheim. Für die rund 100 Bewohnerinnen und Bewohner sowie die etwa 70 Beschäftigten hat das vorerst keine Folgen. Der Betrieb werde uneingeschränkt weitergeführt, teilte die Stadt Hildesheim mit. Zuerst hatte die Hildesheimer Allgemeine Zeitung über das Verfahren berichtet.

Nach Angaben eines Stadtsprechers gegenüber NDR Niedersachsen geht die Heimaufsicht davon aus, dass die Einrichtung langfristig weiterbestehen kann. Ob bereits Gespräche mit möglichen neuen Trägern geführt werden, blieb zunächst offen. Die Stadt kündigte hierzu weitere Informationen an.

Die Gründe für die Insolvenz sind bislang nicht bekannt. Der eingesetzte Insolvenzverwalter reagierte nach Angaben des NDR bislang nicht auf Anfragen. In Hildesheim hatten in den vergangenen Monaten bereits drei andere Pflegeheime geschlossen. Laut Stadt lag dies unter anderem an einem Mangel an Fachkräften, wodurch freie Plätze nicht besetzt werden konnten und Einrichtungen Einnahmeverluste erlitten. Das Domus-Cura-Heim hatte im vergangenen Jahr zahlreiche Pflegebedürftige aus den geschlossenen Einrichtungen aufgenommen.

Erst wenige Tage zuvor war bekannt geworden, dass das Pflegezentrum „Domus Cura“ in Hüffenhardt ebenfalls Insolvenz angemeldet hat.