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Schwickardi-Heime in Thüringen wechseln zu hesena-Gruppe
Nach mehr als zwei Jahrzehnten gibt die Familie Schwickardi ihre beiden Pflegeeinrichtungen in Thüringen zum Jahresanfang an die hesena Gruppe ab. Der Trägerwechsel wurde mit großer Sorgfalt vorbereitet und soll Bewährtes erhalten.
Zum 1. Januar 2026 übergibt die Familie Schwickardi die Leitung des Seniorenparks Palais Dorndorf in Dorndorf sowie des Hauses Hermesgarten in Kaltennordheim an die Berliner hesena Gruppe.
Schwierige Entscheidung für die Familie Schwickardi
Für Elmira Schwickardi, Geschäftsführerin der Schwickardi Alten- und Pflegeheime, war dieser Schritt das Ergebnis eines langen Prozesses: „Diese Entscheidung war für mich schwer und wurde im Familienkreis lange abgewogen.“ Die Häuser seien Teil ihrer eigenen Geschichte und der vieler treuer Mitarbeitender. Umso wichtiger sei ihr gewesen, einen Partner zu finden, „der unsere Werte teilt und das Ziel verfolgt, Orte zu bewahren, an denen Menschen in Würde leben und gepflegt werden“.
Gegründet wurden die Einrichtungen Anfang der 2000er-Jahre vom Allgemeinmediziner Walter Schwickardi, dessen Idee es war, Orte zu schaffen, „wo die Welt noch in Ordnung ist und der Mensch im Mittelpunkt steht“. Nach seinem unerwarteten Tod im Jahr 2011 führte Elmira Schwickardi das Lebenswerk ihres Mannes fort – mit Unterstützung eines eingespielten Teams, das „durch ein starkes Miteinander die Vision lebendig gehalten hat“.
Zukunft der 130 Pflegeplätze langfristig absichern
Die Übergabe der beiden Häuser wurde bewusst über lange Zeit vorbereitet. Ziel war es, die Zukunft der über 130 Pflegeplätze langfristig abzusichern und zugleich das besondere Profil der Einrichtungen zu bewahren. Mit hesena habe man einen Partner gefunden, der diesen Anspruch teile. „Wir sind stolz, das Lebenswerk der Familie Schwickardi fortzuführen“, sagt Sascha Saßen, Geschäftsführer der hesena Gruppe. Die Philosophie des Unternehmens: „gemeinsam ein gutes Gefühl zu schaffen – für die Menschen, die bei uns wohnen und für die Menschen, die bei uns arbeiten“.
Mit dem Trägerwechsel werde für Bewohner:innen und Angehörige Vertrautes erhalten bleiben. Gleichzeitig sollen neue Impulse einfließen – etwa der Ausbau digitaler Prozesse, um die Pflege weiterzuentwickeln. Saßen betont, was für ihn im Zentrum steht: „Pflege braucht Zeit für das, was wirklich zählt – die Menschen, die in den Einrichtungen zuhause sind.“
Übergang transparent und partnerschaftlich gestaltet
Für die Standorte in Dorndorf und Kaltennordheim markiert die Übergabe einen klaren Aufbruch mit vertrauter Basis. Mitarbeitende wurden frühzeitig informiert und haben in Betriebsversammlungen Gelegenheit, Fragen und Anliegen einzubringen. Damit soll der Übergang transparent und partnerschaftlich gestaltet werden.
hesena Gruppe mit Standorten in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Berlin
Die hesena Gruppe, seit über 15 Jahren in der Pflegewirtschaft aktiv, betreibt Einrichtungen in mehreren Bundesländern. Das inhabergeführte Unternehmen setzt laut Pressemitteilung auf persönliche Nähe, Vertrauen und eine Atmosphäre, „in der sich Bewohner und Mitarbeitende gleichermaßen wohlfühlen“.
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