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Sachsen-Anhalt unterstützt mit über acht Millionen Euro

Für die Modernisierung und Erweiterung des Pflegeheims Sankt Stephanus in Osterwieck stellt das Land Sachsen-Anhalt 8,28 Millionen Euro aus dem Corona-Sondervermögen zur Verfügung.

Andrea Steffen, Heim- und Pflegedienstleiterin des Pflegeheims Sankt Stephanus, nimmt den Bescheid von Sozialministerin Petra Grimm-Benne (Mitte re.) entgegen. Mit dabei: Gabriele Schwentek, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes, Doreen Krüger, ehem. Heim- und Pflegedienstleiterin des Pflegeheims und zukünftige Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes, Dirk Heinemann, Bürgermeister der Stadt Osterwieck, Heike Schäffer, Dezernentin der Sozial- und Jugendverwaltung Landkreis Harz und Fachplanerin und Architektin Margit Hottenrott. Foto: Diakonie Halberstadt/Claudia Neumann

„Ich freue mich, dass wir mit den Corona-Mitteln auch dieses wichtige Vorhaben in Osterwieck unterstützen können“, sagt Sozialministerin Petra Grimm-Benne, die den entsprechenden Fördermittelbescheid gestern Nachmittag überreichte. „Die Wohnbereiche für pflegebedürftige Menschen müssen auch in stationären Einrichtungen so gestaltet werden, dass sie mehr Sicherheit vor Infektionen bieten, aber zugleich auch ein stärkeres Zuhause-Gefühl und die notwendige Privatsphäre vermitteln.“, so Ministerin Grimm-Benne.

Mit den Fördermitteln, die bis 2026 zur Verfügung gestellt werden, soll das Pflegeheim in Trägerschaft des Diakonischen Werkes Halberstadt modernisiert und mit einem Neubau erweitert werden. „Es ist ein schönes Gefühl, dass wir mit dieser Förderung nun die Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner nach Einzelzimmern mit modernem Bad sowie Familienzimmern mit integrierter Küche ermöglichen können“, freut sich Geschäftsführerin Gabriele Schwentek. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf 9,59 Millionen Euro. Das Pflegeheim Sankt Stephanus verfügt aktuell über drei Wohnbereiche für jeweils 24 Bewohnerinnen und Bewohner.

Die Mittel für das Förderprogramm „Investitionen Pflege und Wohnen“ stammen aus dem Sondervermögen Corona, das vom Land Sachsen-Anhalt zur Bewältigung und Prävention der Folgen der Pandemie bereitgestellt wird. Das Gesamtvolumen dieser Fördermittel für Träger und Einrichtungen im Bereich Pflege und Eingliederungshilfe beläuft sich auf 154 Millionen Euro. Neben infrastrukturellen Maßnahmen können mit den Fördergeldern auch die Klimatisierung von Aufenthaltsräumen oder die Installation von WLAN-Strukturen finanziert werden.