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Sachsen-Anhalt: Mehr Unterstützung für psychische Gesundheit und Prävention
Sachsen-Anhalt fördert die Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V. (LVG) auch im kommenden Jahr mit rund 447.000 Euro. Damit stärkt das Land gezielt Gesundheitsförderung und Prävention für Menschen aller Altersgruppen – insbesondere in schwierigen Lebenslagen.
Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne hat der Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V. in Magdeburg einen entsprechenden Zuwendungsbescheid überreicht. Die Förderung in Höhe von rund 447.000 Euro soll die kontinuierliche Arbeit der LVG absichern. Grimm-Benne betonte laut Ministerium: „Die Landesvereinigung unterstützt seit vielen Jahren die Gesundheit der Menschen in Sachsen-Anhalt. Ihre Arbeit ist ein wichtiger Teil der gesundheitsförderlichen Strukturen im Land.“
Zugleich ermögliche die frühzeitige Zusage Planungssicherheit für das kommende Jahr (Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt).
LVG koordiniert Gesundheitsziele und kommunale Entwicklung
Die 1990 gegründete Landesvereinigung ist eine nichtstaatliche, parteiunabhängige und gemeinnützige Organisation. Im Auftrag des Landes steuert sie den Gesundheitszieleprozess in Sachsen-Anhalt. Nach Angaben der Geschäftsführerinnen Melanie Kahl und Mandy Weber greife „eine noch stärkere Verzahnung unserer einzelnen Projekte zugunsten ganzheitlicher kommunaler Entwicklungen“. Dies unterstütze auch die Umsetzung der Gesundheitsziele des Landes.
Fokus auf psychische Gesundheit und Klimawandel
Inhaltlich verfolgt die LVG einen breiten Ansatz: Projekte richten sich „vom Kind bis zum Senior“ an Menschen jeden Alters, insbesondere an Patient:innen und Bürger:innen in belastenden Lebenslagen. Neben gesunder Verpflegung in Kitas, Schulen und Senioreneinrichtungen gewinnen Angebote zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen an Bedeutung.
Darüber hinaus berät die LVG Kommunen und Landkreise, etwa bei Bewegungsparcours, Trinkwasserbrunnen oder Nachbarschaftshilfe. Neue Schwerpunkte liegen laut Pressemitteilung zudem auf Gesundheitsförderung im Zusammenhang mit Klimawandel sowie Klimaschutz- und Anpassungsstrategien.
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