News

Projekt GAP verlängert: Bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege bis 2026

Das Projekt „Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege zur Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf“ (GAP) der Pflegebevollmächtigten Claudia Moll wird bis mindestens 2026 fortgeführt.

claudia_moll_Nikolai Kues
Das Projekt GAP der Pflegebevollmächtigten Claudia Moll wird fortgeführt. Foto: Nikolai Kues

Seit 2021 unterstützt GAP Pflegeeinrichtungen dabei, die Arbeitsbedingungen für ihre Beschäftigten zu verbessern und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu stärken.

Bereits fast 600 ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen nutzen das Angebot. Coaches analysieren vor Ort die Herausforderungen und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen, etwa im Bereich Ausfallmanagement oder Kommunikation. Auch Konzepte für eine familienfreundliche Unternehmenskultur werden erarbeitet.

Die Teilnahme am Projekt, die etwa 8 bis 15 Monate dauert, wird über Fördermittel aus dem Ausgleichsfonds der Pflegeversicherung (§8 Abs. 7 SGB XI) ko-finanziert. Es werden bis zu 50 % der Projektkosten je Einrichtung übernommen – maximal 7000 Euro je Kalenderjahr. Einrichtungen mit bis zu 25 in der Pflege tätigen Mitarbeitende erhalten eine bis zu 70%ige Ko-Finanzierung ihrer Projektkosten – maximal bis zu 10.000 Euro je Kalenderjahr.

Interessierte Einrichtungen können sich weiterhin über die Webseite www.gap-pflege.de anmelden.

Das Projekt zielt darauf ab, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Pflegekräfte gerne arbeiten, Pflegebedürftige gut versorgt sind und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit gesichert ist. Durch die Verbesserung der Arbeitsbedingungen sollen Einrichtungen auch für ausgestiegene Pflegekräfte und Teilzeitbeschäftigte attraktiver werden.