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Pflegeausbildung 2025: Acht Prozent mehr neue Verträge
Rund 63.900 Menschen haben 2025 einen neuen Ausbildungsvertrag zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann abgeschlossen. Das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Es ist das dritte Jahr in Folge mit steigenden Anfängerzahlen in der generalistischen Pflegeausbildung. Rund die Hälfte der Auszubildenden mit Neuvertrag absolviert den praktischen Teil im Krankenhaus. 36 Prozent starten in einer stationären Pflegeeinrichtung, 12 Prozent in der ambulanten Pflege.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, befanden sich zum 31. Dezember 2025 insgesamt knapp 157.200 Menschen in einer Pflegeausbildung, ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Neuverträge ist damit seit 2022 kontinuierlich gestiegen: von 52.100 über 54.400 (2023) und 59.400 (2024) auf nun 63.900. Rund 35.300 Personen haben im selben Jahr ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Ein spezialisierter Abschluss mit Schwerpunkt Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege blieb dabei die Ausnahme: Nur knapp 1,2 Prozent der Absolvierenden wählten laut Destatis diesen Weg.
Männeranteil steigt kontinuierlich
71 Prozent der Auszubildenden mit Neuvertrag waren Frauen (45.500), 29 Prozent Männer (18.500). Der Männeranteil ist damit seit dem Start der generalistischen Ausbildung 2020 von 24 auf 29 Prozent gestiegen.
Ältere Auszubildende gewinnen an Bedeutung
Der Anteil der 22- bis 29-jährigen Auszubildenden mit Neuvertrag ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes seit 2020 von 24 auf 31 Prozent gewachsen. Die Mehrheit der Neuverträge (51 Prozent) entfällt aber weiterhin auf Personen bis 21 Jahre. Das Durchschnittsalter der Auszubildenden mit neuem Vertrag liegt bei 24 Jahren.
Nur 36 Prozent starten im Pflegeheim
Rund die Hälfte der Auszubildenden mit Neuvertrag absolviert den praktischen Teil im Krankenhaus. 36 Prozent starten in einer stationären Pflegeeinrichtung, 12 Prozent in der ambulanten Pflege. Beim seit 2024 vergüteten Pflegestudium dominiert das Krankenhaus mit 92 Prozent noch deutlicher; nur 5 Prozent der Pflegestudierenden mit Neuvertrag beginnen laut Destatis in einer stationären, 3 Prozent in einer ambulanten Pflegeeinrichtung. Insgesamt haben 2025 knapp 800 Menschen ein Pflegestudium nach dem Pflegeberufegesetz aufgenommen, ein Plus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum Jahresende waren rund 1.800 Studierende eingeschrieben, der Frauenanteil bei den Neuverträgen liegt hier bei 78 Prozent.
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