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Pfeiffersche Stiftungen: Hauptverfahren zur Sanierung eröffnet
Die Pfeifferschen Stiftungen gehen in die nächste Phase der wirtschaftlichen Stabilisierung: Zum 1. April 2025 ist das Hauptverfahren zur Sanierung eröffnet worden.
Parallel dazu laufe die entscheidende Phase des Bieterverfahrens, um langfristige Kooperationspartner zu gewinnen, heißt es in der Meldung des in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) ansässigen diakonischen Komplexträgers.
„Mit der Eröffnung des Hauptverfahrens am 1. April treten wir in die entscheidende Phase der Sanierung ein. Jetzt setzen wir konsequent die wirtschaftlichen Maßnahmen um, um die Pfeifferschen Stiftungen für die Zukunft zu stabilisieren“, erklärt Prof. Lars Timm, Entwicklungsvorstand der Pfeifferschen Stiftungen.
Ein zentrales Element der Neuaufstellung ist demnach der Abbau bürokratischer Hürden. „Der Bürokratieabbau ist eine notwendige Maßnahme, um unsere diakonischen Aufgaben nachhaltig abzusichern. Effizienzsteigerungen bedeuten mehr Mittel für die direkte Versorgung in unseren Einrichtungen“, so Timm weiter.
Die Umstrukturierung hat auch personelle Konsequenzen: Einige Verwaltungsstellen werden nicht fortgeführt. „Uns ist bewusst, dass dies für die betroffenen Mitarbeitenden herausfordernd ist. Wir setzen daher auf faire Lösungen – unter anderem indem wir in Kooperation mit Unternehmen aus der Region neue Perspektiven für diese hochqualifizierten Fachkräfte aufzeigen wollen“, ergänzt die Theologische Vorständin Ulrike Petermann.
Parallel dazu wird das M&A-Verfahren vorangetrieben, um tragfähige Lösungen für die Kliniken zu finden. Die Frist zur Abgabe verbindlicher Angebote wurde bis zum 7. April 2025 verlängert, um potenziellen Partnern eine detaillierte Prüfung der Unterlagen zu ermöglichen.
„Unser Ziel ist es, die Pfeifferschen Stiftungen mit starken Partnern so aufzustellen, dass unser diakonischer Auftrag, unsere hohen Versorgungsstandards und die Arbeitsplätze langfristig gesichert bleiben“, betont Petermann. Die kommenden Wochen sind entscheidend für die Zukunft der Stiftungen, während sowohl die Sanierungsmaßnahmen als auch die Verhandlungen mit potenziellen Partnern weiterlaufen. „Wir sind überzeugt, dass wir mit den anstehenden Entscheidungen eine stabile Grundlage für die Zukunft der Stiftungen legen“, fasst Timm zusammen.
Erst im Januar war bekannt geworden, dass die Pfeifferschen Stiftungen sich aufgrund finanzieller Probleme umfassend sanieren müssen (Altenheim berichtete).
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