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Neue Wohnform fürs Alter überzeugt: Projekt „Leben im Haidhof“ gewinnt Landeswettbewerb in MV

Das Projekt „Leben im Haidhof“ aus Gingst auf Rügen ist Landessieger des Wettbewerbs „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ in Mecklenburg-Vorpommern. Der Verein „Bauernhof statt Altenheim“ rund um Initiatorin Anja Kopp überzeugte die Jury mit seinem Konzept für würdevolles und gemeinschaftliches Altern: Auf dem Haidhof bei Gingst soll eine neue Wohnform im Alter entstehen – mit kleinen ökologischen Häusern, eigenem Gemüseanbau, Tieren und einem Lernzentrum für den Austausch zwischen den Generationen. Einen Sonderpreis Pflege gab es auch noch.

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Auf dem Haidhof bei Gingst soll eine neue Wohnform im Alter entstehen – mit kleinen ökologischen Häusern, eigenem Gemüseanbau und Tieren. Foto: AdobeStock/Thabea

Mit einem innovativen Konzept für gemeinschaftliches und naturverbundenes Altern hat Anja Kopp aus Gingst auf Rügen den Landeswettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ gewonnen. Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) und die DAK-Gesundheit zeichneten das Projekt am Montag in Schwerin als Landessieger aus.

Kopps Initiative „Leben im Haidhof“ setzt auf ein selbstbestimmtes Leben im Alter – mit kleinen ökologischen Häusern, Gärten, Tieren und viel Gemeinschaft. Ziel ist es, eine neue Wohnform zu schaffen, die Menschen verbindet und Lebensfreude statt Vereinsamung fördert.

Den zweiten Platz belegte das inklusive Drachenbootteam „alle in einem Boot“ aus Güstrow, Platz drei ging an „Hoffnungslicht und Wegweiser durch die Trauer nach Kindsverlust“ aus Parchim. Einen Sonderpreis Pflege erhielt der „Senioren-Stadtgarten“ in Neukloster (Landkreis Nordwestmecklenburg), ein inklusives Gartenprojekt des Vereins „Glücksbote“.

Ministerin Drese lobte das Engagement der Landespreisträger: „Diese Initiativen zeigen eindrucksvoll, wie stark unser Land von Menschen profitiert, die Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft gestalten.“ DAK-Landeschef Andreas Mirwald betonte, Zusammenhalt und Respekt seien „das Herzstück unserer Gesellschaft“.

Die Landessieger vertreten Mecklenburg-Vorpommern nun im bundesweiten Finale im Dezember. Insgesamt hatten sich rund 500 Projekte am Wettbewerb beteiligt. Weitere Informationen unter www.dak.de/gesichter.