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Nach Flutkatastrophe: Augustinum Bad Neuenahr feiert Abschluss großer Renovierung
Viereinhalb Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal hat die Augustinum Seniorenresidenz Bad Neuenahr die wesentlichen Renovierungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen. Die Kosten der Wiederherstellung beliefen sich auf rund 40 Millionen Euro und wurden aus verschiedenen Quellen finanziert.
Das Hochwasser im Juli 2021 hatte erhebliche Schäden verursacht. Menschen kamen in der Einrichtung zwar nicht zu Schaden, doch Wohnungen und Gemeinschaftsräume in den unteren Etagen wurden zerstört. Nach den Aufräumarbeiten konnten viele Bewohnerinnen und Bewohner schon im August 2021 zurückkehren. Heute sind in den vormals betroffenen Etagen nun Büro- und Funktionsräume untergebracht, während die Wohnungen in höhere Stockwerke verlegt wurden. Neu gestaltet wurden unter anderem der Eingangsbereich, die Kapelle, der Veranstaltungssaal, das Schwimmbad und die Tagespflege.
Dank an Bewohner und Mitarbeitende
Direktorin Caroline Hillesheim dankte bei der Feier allen Beteiligten für „Zusammenhalt und Solidarität, Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung“ während der Bauzeit. Auch Joachim Gengenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung, lobte die Geduld der rund 360 Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Engagement der etwa 150 Mitarbeitenden, die ihren Dienst „mit großer Treue geleistet haben“.
Zeichen der Hoffnung für die Stadt
Guido Orthen, Bürgermeister von Bad Neuenahr-Ahrweiler, bezeichnete den Wiederaufbau des Augustinum als „Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit mit der Stadt“. Das Augustinum sei mit seiner Bewohnerschaft und den Mitarbeitenden „seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des sozialen Gefüges“. Die Finanzierung der rund 40 Millionen Euro teuren Sanierung erfolgte durch Versicherungsleistungen, Landesmittel und Eigenmittel des Augustinum.
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