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Menschenrechtsinstitut: Bundesregierung schützt alte Menschen zu wenig
Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) wirft der Bundesregierung vor, sich nicht ausreichend für den Schutz älterer Menschen vor Gewalt und Diskriminierung einzusetzen.
Konkret kritisiert das Institut, dass sich die Bundesregierung bei der Befragung durch die Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen zur Stärkung der Menschenrechte Älterer gegen Verhandlungen mit dem Ziel der Schaffung einer neuen Konvention zu deren Schutz ausgesprochen hatte.
Angesichts der weltweit wachsenden Zahl älterer Menschen, auch in Deutschland und Europa, ist das ein eklatanter Fehler“, sagte die Direktorin des Instituts, Beate Rudolf. Sie sprach von einer „verpassten Chance“. Gerade in der Corona-Pandemie sei deutlich geworden, wie verletzlich ältere Menschen sein könnten. Auch der Klimawandel oder die Digitalisierung hätten einschneidende Auswirkungen auf ältere Menschen.
Die besonderen Bedürfnisse dieser Gruppe seien – anders als von der Bundesregierung in ihrer Antwort an die Arbeitsgruppe angegeben – nicht durch andere UN-Konventionen hinreichend abgedeckt. So sei etwa in keiner Konvention das Recht auf eine Palliativversorgung – oder pflege geregelt.
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