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Kooperation soll „Job-Turbo“ für Geflüchtete voranbringen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) haben eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, die ihre Zusammenarbeit im Bereich der Integration geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt intensivieren soll.

Frau Kathrin Sonnenholzer, AWO Präsidium Berlin, 26.08.2021
Damit geflüchtete Menschen sich integrieren können, brauchen sie Unterstützung beim Ankommen in Deutschland, sagt die Präsidentin der aktuell BAGFW-federführenden Arbeiterwohlfahrt, Kathrin Sonnenholzner. Foto: AWO Bundesverband

Mit dem Ziel, die berufliche und soziale Eingliederung von zugewanderten Menschen zu verbessern, haben die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) am 6. August in Berlin eine Rahmenvereinbarung zur Kooperation unterzeichnet. Die BAGFW und die BA wollen so ihre Expertise und Kompetenzen bei der Arbeitsmarktintegration von zugewanderten Menschen bündeln. Zudem setzen sich die Organisationen laut Pressemitteilung gemeinsam für eine Verbesserung des gesellschaftlichen Aufnahmeklimas ein. Das BMAS beabsichtigt, mit dem Job-Turbo Integrationsverläufe zu beschleunigen und geflüchtete Menschen nachhaltig und schnell in Arbeit zu bringen.

Die nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt, wie sie die BA im Rahmen des Job-Turbos verfolge, d.h. dem Bedarf des in Arbeit zu vermittelnden Menschen folgend, sei auch ein Ziel der Wohlfahrtsverbände, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Erfahrungen aus der Praxis zeigten, dass die Vermittlung in eine Tätigkeit, die den Qualifikationen und Bedarfen der geflüchteten Personen entspricht, essenziell sei, um eine nachhaltige und selbständige Teilhabe am Erwerbsleben und in der Gesellschaft zu erreichen.

Die Präsidentin der aktuell BAGFW-federführenden Arbeiterwohlfahrt, Kathrin Sonnenholzner betont: „Geflüchtete Menschen wollen ihren Beitrag in der Gesellschaft leisten. Damit dies gelingt, brauchen sie Unterstützung beim Ankommen in Deutschland und Zugänge zum Arbeitsmarkt. Die Wohlfahrtsverbände arbeiten künftig noch enger mit der BA zusammen, um praxisnahe Lösungen für Hürden und Herausforderungen bei der nachhaltigen Erwerbsintegration zu suchen und um geflüchtete Menschen auf ihrem Weg in die Erwerbstätigkeit noch besser unterstützen zu können.“

Passend dazu: Niedersachsens Sozialminister Andreas Philippi hat Schutzsuchende aus der Ukraine getroffen, die als Pflegekräfte Arbeit gefunden haben.