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Hitzeschutzprojekt endet nach drei Jahren erfolgreich
Nach drei Jahren hat das Projekt HIGELA – Hitzeresiliente und gesundheitsfördernde Lebens- und Arbeitsbedingungen in der stationären Pflege seinen Abschluss gefunden. Das Gemeinschaftsprojekt des AWO Bundesverbands und der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), gefördert vom BKK Dachverband, zeigt, wie Pflegeeinrichtungen widerstandsfähiger gegenüber Hitze werden können. Mit der Nominierung für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Gesundheit wurde HIGELA für seinen innovativen Beitrag zum Gesundheitsschutz gewürdigt.
In rund 50 Pflegeeinrichtungen wurden im Rahmen des Projekts konkrete Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, um sowohl Bewohnende als auch Pflegekräfte vor Hitzerisiken zu schützen, heißt es vom AWO Bundesverband. Dazu gehörten Informationsmaterialien, Schulungen, Workshops und gezielte Öffentlichkeitsarbeit. Mehr als 500 Teilnehmende nutzten zudem das digitale Hitzeschutzprogramm, das Wissen und Vernetzung förderte. Die Ergebnisse stehen nun bundesweit online zur Verfügung und sollen anderen Einrichtungen Orientierung bieten.
HIGELA gehörte zu den Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in der Kategorie Gesundheit, der am 5. Dezember verliehen wurde.
Anerkennung für Engagement und Innovation
„Ein großartiges Projekt, das viel bewegen konnte und als Leuchtturm gelten kann“, lobte Ann-Kathrin Klemm vom BKK Dachverband. Sie betonte, wie HIGELA zeige, dass Klimaschutz in der Pflege mit Kreativität und Engagement gelingen könne. Auch Martin Herrmann von KLUG hob hervor, dass Hitzeschutz durch Zusammenarbeit auf Augenhöhe und wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich umgesetzt werden könne.
Appell an Politik und Träger
AWO-Präsidentin Kathrin Sonnenholzner unterstrich, dass HIGELA einen „Fahrplan dafür entwickelt hat, wie Pflegeeinrichtungen zu Orten aktiven Gesundheitsschutzes werden können“. Das Wissen und die Strukturen seien vorhanden – nun müsse die Politik die Rahmenbedingungen schaffen, um Klimaresilienz flächendeckend zu sichern. „Jetzt ist Berlin am Zug“, so Sonnenholzner.
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