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Hitze über 40 Grad: Paritätischer startet kurzfristige Umfrage zu Belastungen in Pflege und Sozialarbeit

Die jüngste Hitzewelle mit Temperaturen über 40 °C hat laut Paritätischem Gesamtverband deutlich gemacht, wie stark soziale Einrichtungen und Dienste belastet sind. Eine kurzfristige Umfrage soll nun konkrete Erfahrungen aus der Praxis erfassen und politischen Handlungsbedarf sichtbar machen.

Per Umfrage soll erfasst werden, wie groß die Belastung sozialer Einrichtungen durch Hitze ist. Foto: Adobe Stock/Cherries

Die vergangenen Tage hätten gezeigt, „dass Hitze längst kein Ausnahmeereignis mehr ist“, heißt es in der Mitteilung des Paritätischen Gesamtverbands. Besonders betroffen seien vulnerable Gruppen wie ältere Patient:innen, Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen sowie Kinder. Für sie verschärfen hohe Temperaturen die gesundheitlichen Risiken erheblich. Gleichzeitig geraten auch Strukturen der Versorgung unter Druck, etwa bei der Sicherstellung ausreichender Flüssigkeitszufuhr oder stabiler Medikamentenlagerung.

Arbeitsbedingungen in Einrichtungen massiv beeinträchtigt

Neben der Versorgung der Patient:innen leiden auch die Mitarbeitenden unter den Bedingungen. „Extrem hohe Temperaturen stellen Einrichtungen und Dienste der Sozialen Arbeit vor erhebliche Herausforderungen“, so der Verband. Genannt werden unter anderem Probleme bei der Gebäudekühlung sowie bei der Organisation von Arbeitsabläufen. Hitze wirke sich damit direkt auf die Qualität und Sicherheit der Versorgung aus.

Umfrage soll politischen Handlungsbedarf untermauern

Um ein genaueres Bild der Lage zu erhalten, hat der Paritätische eine kurzfristige Befragung gestartet. Ziel sei es, „ein aktuelles Bild der Belastungslage zu gewinnen und konkrete Beispiele aus der Praxis zu sammeln“. Die Ergebnisse sollen in die politische Interessenvertretung einfließen und helfen, notwendige Maßnahmen gegenüber Politik und Öffentlichkeit zu begründen. Die Teilnahme dauert laut Verband „etwa fünf bis sieben Minuten“, personenbezogene Daten würden nicht veröffentlicht.

Die Umfrage läuft noch bis zum 10. Juli 2026 um 12 Uhr. Einrichtungen und Dienste sind aufgerufen, ihre Erfahrungen einzubringen, um die Auswirkungen extremer Hitze auf Pflege und Soziale Arbeit sichtbarer zu machen.

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