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Hilfe zur Pflege-Anträge: Rund vier Monate Wartezeit in Bremen
Wer in Bremen finanzielle Hilfe für einen Pflegeheimplatz beantragt, wartet derzeit rund vier Monate auf eine Antwort. Grund sind unter anderem überlastete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einigen Sozialzentren. Das geht aus einer Antwort der Sozialbehörde auf eine Anfrage der CDU-Fraktion hervor, über die butenunbinnen.de berichtet.
Viele Bremerinnen und Bremer müssen aktuell lange Bearbeitungszeiten in Kauf nehmen. Mit dem Thema befasste sich am 19. Februar auch die zuständige Deputation. Laut Sozialsenatorin Claudia Schilling entstehen die Rückstände bei Anträgen auf finanzielle Hilfe zur Unterbringung in einem Pflegeheim durch die „sehr zeit- und arbeitsintensive Prüfung der Anträge“, wie butenunbinnen.de berichtet.
Deutlich mehr Fälle als empfohlen
Im betroffenen Sozialzentrum zeige sich eine deutliche Überlastung der Mitarbeitenden. Um gut arbeiten zu können, soll eine Vollzeitkraft dort laut Behörde höchstens 180 Fälle pro Monat bearbeiten. Tatsächlich sind es demnach fast 280 Fälle pro Vollzeitstelle.
Auch andere Abteilungen betroffen
Die hohen Fallzahlen beschränken sich nicht auf einen Bereich. Auch in anderen Abteilungen des Amtes für Soziale Dienste stapeln sich laut butenunbinnen.de die Anträge. Dort, wo etwa über Sozialhilfeleistungen entschieden wird, kommen auf eine Vollzeitkraft rund 100 Fälle mehr als empfohlen.
Vier Monate Wartezeit bei Pflegeanträgen
Besonders spürbar sind die Verzögerungen für Menschen, die finanzielle Unterstützung für einen Pflegeheimplatz beantragen. Sie warten aktuell etwa vier Monate auf die Bearbeitung ihres Antrags. Verantwortlich dafür ist nach Angaben der Sozialbehörde neben der hohen Arbeitsbelastung auch der aufwendige Prüfprozess.
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