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Hackerangriff auf Sozial-Holding Mönchengladbach: Sensible Daten betroffen
Unbekannte Angreifer haben das IT-System der Sozial-Holding Mönchengladbach attackiert. Dabei wurden sensible Daten von Bewohner:innen, Mitarbeitenden und Geschäftspartnern entwendet oder manipuliert. Die Gefahr von Identitätsdiebstahl und Betrug besteht.
Am Montag, 17. März 2025, wurde das IT-System der Sozial-Holding Mönchengladbach Ziel eines schweren Hackerangriffs. Das gab die Sozial-Holding Mönchengladbach auf ihrer Webseite bekannt. Nach Angaben des Unternehmens gelang es den Angreifern, unbefugt auf sensible Daten zuzugreifen. Betroffen sind unter anderem Personenstammdaten wie Name, Adresse und Geburtsdatum, Gesundheits- und Pflegedaten der Bewohner:innen, Mitarbeiterdaten einschließlich Personalakten und Lohnabrechnungen sowie Zugangsdaten, Passwörter und unternehmensbezogene Informationen.
Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls leitete die Sozial-Holding umfangreiche Maßnahmen ein: Die IT-Sicherheitsvorkehrungen wurden verstärkt, externe IT-Sicherheitsexperten und Datenschutzbehörden eingeschaltet und eine Meldung gemäß Art. 33 DSGVO an die zuständige Aufsichtsbehörde gemacht. Zudem wurden die Ermittlungsbehörden eingeschaltet, um die Täter ausfindig zu machen. Die betroffenen Systeme wurden mittlerweile wiederhergestellt, weitere Schutzmaßnahmen sind in Kraft.
Dennoch besteht für Betroffene weiterhin ein Risiko. Die entwendeten Daten könnten für Identitätsdiebstahl, Phishing-Angriffe oder Betrugsversuche missbraucht werden. Die Sozial-Holding empfiehlt dringend, Passwörter zu ändern, bei ungewöhnlichen Nachrichten besondere Vorsicht walten zu lassen und Bank- sowie Versicherungsdaten aufmerksam zu kontrollieren.
Wie kann man sich davor schützen, dass ein Cyber-Angriff das eigene Unternehmen lahmlegt? Darüber berichtet Peter Koch, Geschäftsführer der Gaggenauer Altenhilfe, aus erster Hand. Lesen Sie hier.
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