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Gesundheitsministerium: Nina Warken wird neue Ministerin
Die CDU übernimmt das Bundesgesundheitsministerium. Als neue Ministerin kommt überraschend Nina Warken aus Baden-Württemberg.
Nina Warken stand bislang nicht auf der Liste derjenigen, die das Bundesgesundheitsministerium in dieser Legislaturperiode übernehmen könnten. Nun hat der designierte Kanzler Friedrich Merz die Minister:innenriege der Union offiziell vorgestellt: Warken wird neue Gesundheitsministerin.
Dass die CDU das Gesundheitsministerium von der SPD übernehmen würde, war bereits seit einigen Wochen klar. Entsprechend musste eine Nachfolge für Karl Lauterbach gefunden werden. Bislang wurde vor allem der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Tino Sorge, von zahlreichen Medien als künftiger Bundesgesundheitsminister ins Spiel gebracht. Er und Georg Kippels werden nun Parlamentarische Staatssekretäre im BMG.
Nun rückt also Nina Warken aus Baden-Württemberg an die Spitze des Ministeriums. Bei der Bundestagswahl im Februar erzielte sie mit rund 43 Prozent die meisten Erststimmen aller Abgeordneten in ihrem Bundesland. Die 45-Jährige ist ausgebildete Rechtsanwältin, seit 2013 Mitglied des Bundestages und derzeit CDU-Generalsekretärin in Baden-Württemberg. Sie gilt als enge Vertraute von Landesparteichef Manuel Hagel, der an den Koalitionsverhandlungen in Berlin beteiligt war und Warkens Kandidatur offenbar unterstützt hat.
Nach dem Koalitionsvertrag stellt die CDU künftig sieben der insgesamt 17 Ministerinnen und Minister, ebenso wie die SPD. Drei Ressorts gehen an die CSU. Die SPD will ihre Minister:innen am kommenden Mittwoch offiziell präsentieren.
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