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Evangelische Heimstiftung eröffnet Innovation Hub in Stuttgart

Die Evangelische Heimstiftung hat ihre Stuttgarter Zentrale um einen Innovation Hub erweitert. Der KfW-40-Neubau umfasst 35 Arbeitsplätze, Open-Space-Flächen und ein Future Lab, das die bisherige Musterwohnung ersetzt und neue Sensorik, KI-Roboter und Hilfsmittel unter Laborbedingungen testen soll. Der Hub soll die Innovationsarbeit bündeln und den Austausch zwischen Teams stärken.

Einweihung des Innovation Hub der Evangelischen Heimstiftung in Stuttgart (v.l.): Jan Weinmann, Elke Eckardt, Judith Schoch und Frank Maier. Foto: Evangelische Heimstiftung

Bereits 2021 hatte die Geschäftsführung der Heimstiftung beschlossen, die Zentrale stärker auf Innovationsarbeit auszurichten. Nach Angaben des Trägers vereint der Hub vier Bausteine: neue Arbeitsplätze nach dem New-Work-Prinzip, ein Future Lab, Open-Space-Formate sowie ein ressourcenschonendes Gebäude. „Wir wollten einen Ort schaffen, der mit der Zentrale verschmilzt und uns agiler auf Entwicklungen reagieren und Trends in Pflege und Betreuung, aber auch im Quartier setzen lässt“, erklärt Elke Eckardt, Vorsitzende der Geschäftsführung.

Test von Sensorik und KI-Robotern

Das Future Lab ersetzt die bisherige Musterwohnung der Heimstiftung im Stuttgarter Paul-Collmer-Haus. Dort sollen laut Mitteilung neue Sensorik, KI-Roboter und weitere Hilfsmittel getestet und wissenschaftlich evaluiert werden.

35 Arbeitsplätze nach New-Work-Prinzip

Im Neubau entstanden 35 Arbeitsplätze in Work Spaces, organisiert nach den Prinzipien des New Work. Ziel sei es, fachliche Themen und Innovationen bereichsübergreifend, schneller und kreativer voranzubringen. Hinzu kommen Teamcorner, Denkerzellen sowie digitale Präsentations- und Workshop-Techniken.

Eckardt betont, dass nicht alle Innovationstreiber im Hub arbeiten würden: „Innovation entsteht da, wo Menschen arbeiten und betreut werden, in den Einrichtungen, in den Diensten, in den Quartieren und auch in den Referaten der Zentrale.“ Der Hub solle vor allem den Austausch zwischen Teams fördern, die bisher nur punktuell zusammengearbeitet hätten.

Nachhaltiger Bau nach KfW-40-Standard

Das Gebäude wurde nach Angaben der Heimstiftung ressourcenschonend errichtet und entspricht dem KfW-40-Standard. Eingebaut wurden eine Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage, hinzu kommen eine Ladestation für Fahrräder, eine Fassadenbegrünung und eine Teilholzfassade.

Bei der Einweihung am 30. Juli 2026 sprach Dr. Angela Postel, Referatsleiterin Pflege im Sozialministerium Baden-Württemberg, ein Grußwort. Architekt Frank Maier (ARP GmbH Stuttgart) und Bauunternehmer Jan Weinmann (Wolfer & Goebel Bau GmbH) übergaben einen symbolischen Schlüssel an die Geschäftsführung.