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KfW-Fördermittel für altersgerechten Umbau ausgeschöpft

Die Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Barrierereduzierung“ für den altersgerechten Umbau von Wohnungen sind nach knapp vier Monaten aufgebraucht. Das teilte das Bundesbauministerium am 31.7.2026 in Berlin mit. Seit 30.7.2026 können bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) keine neuen Anträge mehr gestellt werden.

Geld
Foto: Adobe Stock/ weyo

Nach Angaben des Bundesbauministeriums wurde mit dem am 8. April gestarteten Förderprogramm der barrierereduzierende Umbau von rund 26.800 Wohnungen bezuschusst. Pro Wohneinheit flossen im Durchschnitt 1.720 Euro Fördermittel. Insgesamt hatte der Bund für das laufende Jahr 50 Millionen Euro bereitgestellt. Der Betrag war für das gesamte Jahr vorgesehen, war jedoch bereits nach wenigen Monaten aufgebraucht.

Antragsstopp bei der KfW seit 30.7.2026

Die KfW hat wegen der hohen Nachfrage einen Antragsstopp verhängt. Wie die staatliche Förderbank auf ihrer Internetseite mitteilte, können derzeit keine neuen Anträge mehr entgegengenommen werden. Über die KfW lief die gesamte Abwicklung der Bundesförderung, von der Antragstellung bis zur Bewilligung.

Programm für längeren Verbleib im gewohnten Zuhause

Ziel der Förderung ist es nach Angaben des Ministeriums, insbesondere älteren Menschen mit körperlichen Einschränkungen ein längeres Wohnen in der gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Gefördert wurden bauliche Maßnahmen, die bestehende Barrieren in Wohnungen abbauen und den Alltag mit Einschränkungen erleichtern sollen.

Bodengleiche Duschen und Aufzüge im Fokus

Zu den unterstützten Umbaumaßnahmen zählten laut Bundesbauministerium der Einbau bodengleicher Duschen, der nachträgliche Einbau von Aufzügen sowie die Entfernung von Türschwellen. Ob und wann das Förderprogramm noch in diesem Jahr aufgestockt oder im kommenden Jahr neu aufgelegt wird, teilte das Ministerium zunächst nicht mit.