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Digitalisierung und Innovationen finanzieren

Digitalisierung kostet Pflegeunternehmen Zeit und Geld. Doch diese Investitionen in die Transformation lohnen sich mittelfristig, etwa um Teil der TI zu werden. Die Investitionslast mildern können günstige staatliche Kredite und Fördermaßnahmen.

Foto: Adobe Stock/Markus Witt -

Abgesehen von der Möglichkeit, dass Pflegeeinrichtungen sich Digitalisierungsmaßnahmen von den Pflegeversicherungen bezuschussen lassen (siehe Beitrag Fördermöglichkeit: Einmalig bis zu 12.000 Euro), stehen ihnen weitere Möglichkeiten günstiger Finanzierungswege offen. So bietet etwa die staatliche KFW-Bank einige Kreditprodukte an, die Unternehmen bei Investitionen in digitale Infrastruktur unterstützen.

Eines dieser KFW-Produkte ist der „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit“ der KFW-Bank. Er fördert den Finanzierungsbedarf im Zusammenhang mit einem Digitalisierungs- und Innovations­vorhaben eines Unternehmens. Der Kreditmindestbetrag liegt bei 25.000 Euro. Maximal fördert die Bank Kreditsummen bis zu 25 Mio. Euro pro Innovations- und Digitalisierungsvorhaben. Weitere Informationen u.a. zu den aktuellen Kreditkonditionen dieses Kredits und weiterer Finanzierungsangebote liefert die Bank online.

Geförderte Beratung, wenn Sie Arbeitsprozesse digitalisieren  

Eine Möglichkeit für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sich bei der Umstellung von Arbeitsprozessen professionell beraten zu lassen und dafür eine staatliche Förderung in Anspruch zu nehmen, bietet das Bundesarbeitsministerium im Rahmen seiner „Initiative Neue Qualität der Arbeit“. Hier setzt der Programmzweig „INQA-Coaching“ an. Eigenen Angaben der Initiative zufolge unterstützt das Programm „kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, passgenaue Lösungen für die personalpolitischen und arbeitsorganisatorischen Veränderungsbedarfe im Zusammenhang mit der digitalen Transformation zu finden. So hilft INQA-Coaching Ihnen, sich zukunftsfähig aufzustellen und eigenständig auf Veränderungsprozesse reagieren zu können. Das stärkt die Resilienz Ihres Unternehmens, hält es wettbewerbsfähig und sichert Fachkräfte. Bis zu 80 Prozent der Beratungskosten können übernommen werden.“

INQA-Coaching wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) finanziert. Der Förderzeitraum: 2023–2027.

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