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Die Pflege sichern: Jetzt ist Zeit zu handeln

Nach der Bundestagswahl fordert der Deutsche Pflegerat schnell eine handlungsfähige Regierung, in der die Sicherung der pflegerischen und gesundheitlichen Versorgung einen Schwerpunkt bildet. Da muss sich im Koalitionsvertrag wiederfinden.

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„Pflegeexzellenz ist keine Kür, sondern die Basis für Qualität, Versorgungssicherheit und auch Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen“, sagt Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats. „Wer die Versorgung sichern will, muss die Profession Pflege systematisch stärken und strategisch nutzen“. Foto: DPR

„Professionelle Pflege gehört zum Fundament eines funktionierenden Gesundheitssystems und ist entscheidend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie den Erhalt unserer Demokratie“, sagt DPR-Präsidentin Christine Vogler.

„Die Herausforderungen sind enorm und allen bekannt. Die Krankenhaus- und Pflegeversicherungsreform, die Fachkräftesicherung und die inhaltliche und strukturelle Stärkung der Pflegeprofession müssen oberste Priorität haben. Die Politik muss mutige Entscheidungen treffen, um die Versorgung der hilfebedürftigen Menschen erkennbar sicherzustellen“, so Vogler. Es brauche eine entschlossene Gesundheitsministerin oder einen entschlossenen Gesundheitsminister, die oder der den Reformkurs konsequent verfolge.

Handeln – Chance für einen Neuanfang

Die neue Bundesregierung hat jetzt die Chance, einen echten Neuanfang zu gestalten. „Die Menschen in der Pflege und die pflegenden An- und Zugehörigen erwarten entschlossenes und nachhaltiges Handeln, bei dem sie mitgenommen werden. Wer die Pflege stärkt, stärkt den sozialen Zusammenhalt und damit unser Land“, betont Vogler. Der Deutsche Pflegerat wirkt als Sozialpartner hier gerne konstruktiv mit.

Die professionelle Pflege benötigt auch auf der Bundesebene eine dauerhafte, starke Interessenvertretung. Der DPR fordert die Fortsetzung der Finanzierung seiner Arbeit, um weiterhin als verlässlicher Partner der Politik agieren zu können. „Nur wenn der DPR finanziell gesichert ist, kann die Stimme der 1,7 Millionen professionell Pflegenden gehört werden“, betont Vogler. Die bestehenden Landesvertretungen der Pflege einzubinden ist dabei selbstverständlich.

„Jetzt ist die Zeit zu handeln. Die Sicherung der Pflege und Gesundheit sind nicht verhandelbar – sie sind das Fundament unserer Gesellschaft und unserer Demokratie“, so Vogler abschließend

Die kommenden Wochen der Koalitionsverhandlungen müssen zeigen, dass die Parteien sich dieser Verantwortung bewusst sind. Der DPR erwartet, dass die Themen Pflege und Gesundheit umfassend in den Koalitionsvertrag aufgenommen werden.

Download DPR-Forderungspapier „Profession Pflege braucht eine Zukunft – jetzt handeln!“