News

Diakonie verabschiedet Ingo Dreyer

Der Hauptgeschäftsführers des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD), Ingo Dreyer, ist mit der höchsten Auszeichnung der Diakonie verabschiedet worden. Dreyer hat sein Amt nach über 25 Jahren Anfang September an den promovierten Juristen Max Mälzer übergeben.

Foto: Robin Baumann Für seine Verdienste bekam der ehemalige VdDD-Hauptgeschäftsführer Ingo Dreyer (li.) von Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch das Goldene Kronenkreuz verliehen.

Vertreter aus Kirche und Diakonie haben die Leistungen von Ingo Dreyer gewürdigt. Im Rahmen einer festlichen Verabschiedung gestern in Berlin bezeichneten sie ihn als eine „hochmotivierte und engagierte“ Persönlichkeit, die viel Leidenschaft und Herz für Kirche und Diakonie habe.

Der Präsident der Diakonie Deutschland, Rüdiger Schuch, bezeichnete Dreyer als „Geburtshelfer“ für so manche Struktur- und Satzungsreform. Dreyer habe den VdDD „zu einer starken Stimme der diakonischen Unternehmen“ entwickelt und sich stets für das Selbstverständnis von Diakonie als Teil der gemeinnützigen Sozialwirtschaft eingesetzt. Als besondere Form der Wertschätzung überreichte der Diakonie-Präsident das Kronenkreuz in Gold an Dreyer – die höchste diakonische Auszeichnung.

Der Vorsitzende des Verbandes, Dr. Ingo Habenicht, wies in seiner Ansprache auf das Wachstum des Verbandes unter der Geschäftsführung von Dreyer hin: Von 16 Gründungsmitgliedern im Jahr 1996 sei man auf heute 200 Mitglieder mit über 570.000 Beschäftigten gewachsen. Zu den Meilensteinen von Dreyers Tätigkeit zähle die 2007 in Kraft getretene, jahrelang erarbeitete Novellierung der Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland (AVR.DD). Dabei wurden u. a. schematische Gehaltsaufstiege durch Zeitabläufe relativiert und stattdessen Einstiegsgehälter erhöht, um die Attraktivität besonders auch für junge Arbeitskräfte zu steigern. Heute arbeitet etwa jeder vierte Beschäftigte in der Diakonie auf Grundlage der AVR.DD.