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Dauerhaft mehr Geld für Brandenburgs Pflegeschulen

Brandenburgs Pflege- und Gesundheitsschulen erhalten künftig dauerhaft mehr finanzielle Unterstützung.

Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller betonte die Bedeutung der erhöhten Investionskostenpauschale. Foto: MGS Brandenburg

Die bisher auf die Jahre 2023 und 2024 befristete Erhöhung der Investitionspauschale von 200 auf 500 Euro pro besetztem Ausbildungsplatz und Jahr wird ab sofort verstetigt. Die entsprechende Änderung der brandenburgischen Krankenhausinvestitionspauschalverordnung (BbgKHEGIPV) ist nun in Kraft getreten.

Gesundheits- und Sozialministerin Britta Müller betonte die Bedeutung dieser Maßnahme: „In den Pflege- und Gesundheitsschulen des Landes bilden wir die Fachkräfte von morgen aus, die gerade in diesen Branchen händeringend benötigt werden. Indem wir die Investitionspauschalen dauerhaft auf 500 Euro erhöhen, stellen wir die Weichen für Brandenburgs gesundheitliche und pflegerische Zukunft.“

Die Anpassung ist das Ergebnis einer Evaluierung des Finanzbedarfs der Ausbildungseinrichtungen, der durch die Teuerungen der letzten Jahre stark gestiegen ist. Brandenburg zahlt damit eine Pauschale in gleicher Höhe wie Berlin.

Aktuell sind in Brandenburg 43 Pflege- und Gesundheitsschulen anerkannt, davon 26 Schulen im Krankenhausplan und damit an ein Krankenhaus angebunden. Diese Schulen verfügen über eine Gesamtkapazität von etwa 7.700 Ausbildungsplätzen, wovon sich rund 4.000 Schülerinnen und Schüler in der generalistischen Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann befinden.