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Das sind die Pläne für die Pflege in Hessen

Die neue schwarz-rote Landesregierung in Hessen will Menschen in Pflegeeinrichtungen mehr Teilhabe ermöglichen. Außerdem sollen pflegende Angehörige stärker entlastet werden.

Diana Stolz 2024
Die neue hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU). Foto: Paul Schneider / Hessische Staatskanzlei

Hessen will Pflegeeinrichtungen in den Sozialraum öffnen. „So soll eine Koordinierungsstelle in den Pflegeeinrichtungen gefördert werden, die diese mit der Gemeinwesenarbeit und den sozialen Strukturen vor Ort vernetzt“, sagte die neue hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) der Nachrichtenagentur dpa. „So können die Menschen in den Einrichtungen wieder mehr am Leben teilhaben und gleichzeitig wirken wir Einsamkeit und Isolation wirksam entgegen.“

Ein ganz wichtiges Thema sei auch die Unterstützung pflegender Angehöriger. „Neben dem Ausbau von Kurzzeit- und Tagespflegeplätzen, den wir vorantreiben werden, ist es besonders wichtig, dass eine umfassende Beratung für pflegende Angehörige und natürlich auch für die Pflegebedürftigen selbst wohnortnah angeboten wird“, so Stolz.

Um pflegende Angehörige  zu entlasten und zu unterstützen, seien Pflegehotels, in denen sich Angehörige erholen können und gleichzeitig die Versorgung der Pflegebedürftigen sichergestellt ist, eine Möglichkeit. Die Erfahrungen aus dem Pflegehotel im nordhessischen Willingen werde man nutzen. „Geplant ist eine investive Förderung zur Schaffung weiterer Kurzzeit- und Tagespflegeplätze, wie sie beispielsweise auch in Willingen angeboten werden“, hieß es.

Über die Höhe der zur Verfügung stehenden Mittel konnte das Ministerium noch keine Aussage treffen. Dies hänge von den Haushaltsberatungen ab.